Im Spiel mit Tönen, Clowns und Erinnerungen

Foto: Thomas Protz

22. Europäisches Seniorentheater-Forum in Scheinfeld

Das Interesse älterer Menschen an Angeboten der Kulturellen Bildung nimmt stetig zu und immer mehr so genannte Experten des Alltags entdecken die Vielfalt der Möglichkeiten, die das Amateurtheater bietet. Sie nutzen die Bühne, um sich auszuprobieren, neue Perspektiven anzueignen und Position zu beziehen. Eine qualifizierte Theaterarbeit mit dieser Zielgruppe erfordert zugleich Kompetenzen und Konzepte, die die besonderen Bedürfnisse und Voraussetzungen älterer Menschen berücksichtigen. Das 22. Europäische Seniorentheater-Forum, das der Bund Deutscher Amateurtheater in Zusammenarbeit mit dem Bundesarbeitskreis Seniorentheater vom 21. bis 25. Oktober 2012 in Scheinfeld (Bayern) veranstaltet, bietet hierfür eine besondere Plattform.

Rund 50 Theaterpädagogen, Spielleiter und aktive Spielerinnen und Spielern nutzen die Möglichkeit, verschiedene Theatermethoden kennen zu lernen und sich fachlich auszutauschen. Auf die Spur der Töne bringt Helga Liewald (Wiesbaden) die Teilnehmer ihres Workshops zum Thema „Stimme“.  Lustvoll scheitern, und damit anderen Vergnügen bereiten, das vermittelt der Kurs zum Thema Clowns-Theater unter der Leitung von Bernd Köhler (Tübingen). Als Expertin für Seniorentheater ist erneut Maria Thaler-Neuwirth vom Südtiroler Theaterverband zu Gast. Sie demonstriert in ihrem Seminar, wie sich Erinnerungen und Erfahrungen älterer Menschen in die Darstellende Kunst transformieren und einem breiten Publikum vermitteln lassen.

Am Montag, den 22. Oktober, findet um 19.00 Uhr ein öffentlicher Fachvortrag zum „Flashmob“-Projekt „Abseits Nein Danke!“ statt. Die Regisseurin Uschi Famers und Mitglieder der Gruppe die „5te jahreszeit“ aus Stuttgart werden den erfolgreichen Dokumentarfilm zu diesem besonderen Projekt vorstellen und weitere Informationen geben. Gäste sind willkommen, der Eintritt ist kostenlos.

Infos zur Veranstaltung und zum Seniorentheater: Bund Deutscher Amateurtheater, Tanja Eberhardt, Fon 07321 94699-03, bdat-eberhardt@t-online.de, www.bdat.info.

Die Maßnahme wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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