Deutscher Amateurtheaterpreis amarena 2014

Foto: Jörg Sobeck SpinaTheater/Junges Theater Solingen, amarena-Preisträger 2012

Foto: Jörg Sobeck
SpinaTheater/Junges Theater Solingen, amarena-Preisträger 2012

BDAT startet dritten Wettbewerb – 10.000 Euro Preisgeld

Neue Impulse, künstlerischen Dialog und eine öffentliche Würdigung der besonderen Qualität des nicht-professionellen Theaters, das verspricht der Wettbewerb um den Deutschen Amateurtheaterpreis „amarena 2014“.  Der Bund Deutscher Amateurtheater schreibt zum dritten Mal die bundesweite Initiative für herausragende und modellhafte Inszenierungen aus. Bis zum 7. Februar 2014 können sich nicht-professionelle Ensembles in fünf Sparten bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert, eine Mitgliedschaft im BDAT ist nicht Voraussetzung für eine Teilnahme.

Ausgeschrieben wird der Preis in den Kategorien „Schauspiel“, „Kinder- und/oder Jugendtheater“, „Seniorentheater“, „Mundart und Volkstheater“ und „Offene Theaterformen“.  Die Jury setzt sich aus Expertinnen und Experten des Theaters und der Theaterpädagogik zusammen. Die Gewinner werden vom 11. bis 13. September nach Ransbach-Baumbach (Rheinland-Pfalz) eingeladen, um ihre preisgekrönten Inszenierungen vorzustellen und die Auszeichnungen entgegen zu nehmen. Kooperationspartner ist der Landesverband Amateurtheater Rheinland-Pfalz.

Die detaillierte Ausschreibung, Erläuterungen zu den Sparten und das Bewerbungsformular stehen unter: www.bdat.info. Kontakt: BDAT, Bundesgeschäftsstelle, Lützowplatz 9, 10785 Berlin, Fon 030 2639859-0, amarena@bdat.info

Der Wettbewerb wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, von der Stadthalle Ransbach-Baumbach und weiteren Förderern.

3. Potsdamer Festival für improvisiertes Theater

Das dritte Potsdamer Improvisationstheaterfestival findet in diesem Jahr vom 26.10.-02.11., konzentriert auf zwei Wochenenden im Studentischen Kulturzentrum [KuZe] statt !

Der Headliner ist das kanadische Impro-Duo CRUMBS (Winnipeg) und neu die Open Impro Days am ersten Festivalwochenende.

Das dritte Potsdamer Improvisationstheaterfestival teilt sich auf zwei Wochenenden auf.

Das erste Wochenende ist offen für alle Improvisateure, die zum einen an den Open Impro Days teilnehmen und auch die vier Festivalshows bespielen. Highlight wird dabei neben der Eröffnungsshow und dem „Meister des Abends“ eine Mixed Show zusammen mit den CRUMBS aus Kanada sein.

Am Montag den, 28. Oktober improvisieren die CRUMBS solo auf der KuZe-Bühne. Die beiden Kanadier sind bekannt für ihre eindrucksvollen Langformate mit Charme und Witz. Die Show ist in Englisch.

Das Potsdamer Improfestival ist auch auf Facebook!

Über das Festival

Das Potsdamer Improtheaterfestival präsentiert eine der schnellsten und kollaborativsten Kunstformen: Improvisiertes Theater. Das besondere an dieser Theaterform ist, dass es ungeprobt und inspiriert durch die Vorschläge des Publikums auf die Bühne kommt. Damit ist es nicht nur tagesaktuell, einmalig und überraschend unterhaltsam, sondern bringt einfach Menschen zusammen.

Keine andere Kunstform schafft es, so schnell Fremde zusammen in eine Aufführung zu bringen (vielleicht noch der Jazz) und aus ihnen Freunde zu machen. So legt das Potsdamer Improtheaterfestival besonderen Wert auf das Zusammenspiel der unterschiedlichsten Improvisierer. Es treten hauptsächlich keine festen Ensembles auf, sondern einzelne Spieler, die sich für eine Show zusammenfinden und nur durch den Geist der Improvisation miteinander spielen. Auch beim “Bachelor of Impro” kommen improvisierende Studententheater zusammen, um gemeinsam zu arbeiten und in verschiedenen Formaten zu spielen.

Das Potsdamer Publikum ist dabei genauso gefragt, die Improvisierer mit spannenden Vorschlägen zu inspirieren. Denn ohne die Kommunikation zwischen Bühne und Zuschauerraum kann Impro nicht funktionieren. Aber keine Angst, man kann in Ruhe zuschauen.

Open Impro Days

Das erste Wochenende ist offen für alle Improvisateure, die zum einen an den Open Impro Days teilnehmen und auch die vier Festivalshows bespielen. Highlight wird dabei neben der Eröffnungsshow und dem „Meister des Abends“ eine Mixed Show zusammen mit den CRUMBS aus Kanada sein.

Am Montag den, 28. Oktober improvisieren die CRUMBS solo auf der KuZe-Bühne. Die beiden Kanadier sind bekannt für ihre eindrucksvollen Langformate mit Charme und Witz. Die Show ist in Englisch.

Bachelor of Impro

Am zweiten Wochenende lädt das Potsdamer Improfestival wie im letzten Jahr zum „Bachelor of Impro“. Dazu sind studentische Improgruppen aus dem deutschsprachigen Raum eingeladen, gemeinsam zu workshoppen und sich in drei „Modulen“ (Shows) um die begehrten Abschlüsse zu „streiten“.

Merken & anmelden

25.10.-27.10. Open Impro Days

28.10. CRUMBS solo

01.-03.11. Bachelor of Impro

weitere Infos: www.improfestival-potsdam.de

Theater polarisiert, konfrontiert, schafft Begegnung und heizt Debatten an

Georgien_DonJuan

Foto: Frank Weymann

Spannende Theatertage Europäischer Kulturen in Paderborn

Provokation, Irritation, Faszination und Begeisterung: Ein Potpourri an Stimmungen und Emotionen kennzeichnete die diesjährigen Theatertage Europäischer Kulturen vom 3. bis 7. Juli in Paderborn und machten sie zu einem spannenden und nachhaltigem Ereignis. Zehn freie und nichtprofessionelle Gruppen aus sechs Nationen stellten ihre Inszenierungen vor und erläuterten in öffentlichen Aufführungsgesprächen ihre Ideen, Konzepte und Herangehensweisen. Der künstlerische Austausch, das Hinterfragen von Rahmenbedingungen für die jeweiligen Produktionen und die Erläuterung der Methodik vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund waren zentrale Bestandteile dieses Treffens. „Eine große Bandbreite an Theaterformen und Stilmitteln wurde hier vorgestellt, die viele Impulse geben konnten“, erläuterte Festivalleiter Franz-Josef-Witting und zog mit rund 2.500 Festivalbesuchern ein positives Fazit.

Eröffnet wurde das Festival von Schülerinnen und Schülern der Rudolf-Steiner-Schule, Schloß Hamborn, mit dem Stück „Herr der Diebe“ nach dem Roman von Cornelia Funke. Verschiedene theatrale und musikalische Stilmittel, vor allem aber die große Spielfreude des Ensembles kennzeichneten die Inszenierung, in der es um die Stärken von Kindern geht, aber auch um ihre Verletzlichkeit, um Vertrauen und Mut.

Lebensträume von der eigenen Wohnung bis zum Job als Fußballmoderator standen im Mittelpunkt einer sensibel inszenierten Collage der Theatergruppe „Die Weltenbrecher“ von der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg. Mit viel Witz, Eigenironie und mit ihrer Bühnenpräsenz zeigten die geistig behinderten Darsteller in ihrem Stück „Wo der Pfeffer wächst“, dass sie künstlerisch ernst zu nehmen sind.

In dem Drama „Von Mäusen und Menschen“ nach John Steinbeck spürte die Studio-Bühne Essen dem Lebenstraum und der ungewöhnlichen Freundschaft zweier heimatloser Tagelöhner nach. Einfühlsam und präzise arbeitete die Inszenierung die Not der Menschen in wirtschaftlichen Krisenzeiten heraus und offenbarte individuelle Defizite im menschlichen Miteinander.

Ein Tisch, Stühle, ein Vogelkäfig, Männer spielen Karten, Frauen locken – Begegnungen und Szenen in einem Haus: Mit ästhetischen Bildern, kunstvoll arrangiert, entwickelte das Dance Studio „The Crystal Cube of Brightness“ aus Sisak/Kroation mit „Let me go“ eine ausdrucksstarke Tanztheaterproduktion. Liebe und Ablehnung, Gemeinschaft und Isolation, Bedürfnisse und Ängste wurden sichtbar und gaben Assoziationen Raum. Sie konfrontierten und begeisterten. In der Inszenierung „99 Prozent“ des spinaTheater aus Solingen schreien die jungen Darsteller ihren Unmut über politische, gesellschaftliche und soziale Missstände heraus: Sie sind gegen mediale Verdummung, gegen die Macht globaler Finanzakteure, gegen Korruption, die „Lebensmittelmafia“ – und sie wissen nicht, wie der Einzelne etwas ändern kann. Mit ihrer Hilflosigkeit konfrontierten sie das Publikum, traten in eine provozierende Interaktion und versetzten Zuschauer in größte Anspannung. Diese Aufführung war ein spannungsreicher „Grenzgang“, das Aufführungsgespräch unerlässlich! Liebe, Hass, Rache, Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit waren einige der Ingredienzen von „Elektra“. Die Inszenierung nach László Gyurkó, vorgestellt von Spielbrett Dresden, zeigte die Geschichte aus der griechischen Mythologie in modernem Gewand und mit aktuellen Bezügen. Die Frage nach Freiheit und Demokratie, aber auch die Instrumentalisierung von Menschen, wurde von den Protagonisten und dem Ensemble eindrucksvoll in Szene gesetzt. Die ambivalente Beziehung des Mädchens Tal zu ihrer Mutter stand im Mittelpunkt der israelischen Produktion „Die schwarze Prinzessin“. In englischer Sprache nahmen die Darsteller die Zuschauer mit auf eine kurzweilige und berührende Reise durch die widersprüchliche Gedankenwelt einer Pubertierenden. Dabei kamen sie ganz ohne Requisite aus, die sie durch eine hervorragend choreographierte Körperarbeit ersetzten.

Foto: Frank Weymann

Foto: Frank Weymann

Wie ist es, in Österreich fremd zu sein? Eingebettet in eine Krimigeschichte, persiflierte die multikulturelle Theatergruppe „Die Fremden“ aus Wien eigene Erfahrungen und Missstände, mit denen Einwanderer umgehen müssen. Die Gründung eines Cateringunternehmens, „Happy im Biss“, führte hier zu fatalen Situationen, die ähnlich einer Screwball-Komödie aufbereitet wurden. Die Requisiten am Flughafen verloren, aber „Don Juan“ im Gepäck: Das Kutaisi Youth Theatre aus Georgien zeigte eine humorvoll überzogene Kurzversion der Komödie nach der Vorlage von Molière. Temperamentvoll und lasziv spielte die Protagonistin in der Tanztheaterproduktion mit ihren Verehrern und führte den jungen Don Juan ins Verderben.

Wie man richtig bei einem Poetry-Slam applaudiert, lernte das Publikum bei der Präsentation erster Workshopergebnisse aus dem deutsch-französischen Jugendprojekt interCultour. Zehn Jugendliche erarbeiteten frische, lyrische Texte, die sie mal humorvoll, mal philosophisch, mal erotisch präsentierten. Die neue Sprachmischung „Denglais“ (Deutsch-Englisch-Francais) gab dem Ganzen eine besondere Note. Einen furiosen Abschluss mit Standing Ovations fand das Festival in der russischen Version von Heinrich Bölls „Ansichten eines Clowns“. Als Mischung aus Schauspiel und clownesker Akrobatik erzählte die Inszenierung die Geschichte von Hans Schnier, Bölls traurigem Clown aus dem Deutschland der Nachkriegszeit. Meisterhaft gelang dem Ensemble dabei die Übertragung ins Zeitlose und Internationale. Eine Romanadaption, die fast ohne Worte auskam und stets nah am Zuschauer war.

Was ein internationales Festival wie dieses auszeichnet, fasste Josef Hollos, Vorsitzender des Zentraleuropäischen Komitees des Weltverbandes AITA/IATA, so zusammen: „Man erkennt, wo das Wesentliche liegt, was einen beeindruckt und hinterfragt auch die eigene Arbeit. Es ist ein Lernen, ein Vergleichen, ein Erfahrungsaustausch und eine Motivation, besser zu werden!“

Das Festival wurde veranstaltet vom Bund Deutscher Amateurtheater in Zusammenarbeit mit dem Amateurtheaterverband Nordrhein-Westfalen, Ausrichter war das theater der jugend, Heimatbühne Paderborn e.V.
Das Festival wurde gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, über den Bund Deutscher Amateurtheater aus Mitteln des Auswärtigen Amtes, vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, durch die Stadt Paderborn. Das interCultour-Projekt wurde gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.

Katrin Kellermann

Israel_SchwarzePrinzessin

Foto: Frank Weymann

 

Das Andere entdecken! Theatertage Europäischer Kulturen laden ein nach Paderborn

Lust auf fremde Sprachen, sinnliche und bildreiche Inszenierungen, verschiedensten Theaterformen, Workshop-Präsentationen und Fachdiskussionen?

Vom 3. bis 7. Juli 2013 laden der Bund Deutscher Amateurtheater und der Amateurtheaterverband Nordrhein-Westfalen zu den 12. Theatertagen Europäischer Kulturen nach Paderborn ein. Vier Tage lang stellen Theaterensembles aus Kroatien, Israel, Österreich, Georgien, Marokko, Russland und Deutschland ihre Produktionen vor. Restkarten für alle Veranstaltungen sind noch zum Preis von 7 Euro / erm. 4 Euro an der Tages- und Abendkasse erhältlich, Kontakt: Fon 05251 37589 / Festivalhotline  0175 48 20 569 / mail TTEK-Paderborn@t-online.de / www.theatertage-europaeischer- kulturen.de

Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zu dem Theatertreffen, das alle zwei Jahre stattfindet, erwartet. Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, den 3. Juli 2013 um 19.30 Uhr in der PaderHalle. Im Anschluss an die offizielle Begrüßung zeigt die Theatergruppe der Rudolf-Steiner-Schule, Schloss Hamborn, in einer Premiere das Stück „Herr der Diebe“ nach einem Roman von Cornelia Funke.  „Ein Festivalbesuch lohnt sich! Das Programm an den folgenden drei Tagen zeigt ein breites Spektrum internationaler Produktionen von poesievollen Tanztheater- Inszenierungen über die Bearbeitung von klassischen Tragödien-Stoffen bis zu modernen Eigenproduktionen“, verspricht Festivalleiter Franz-Josef Witting. Am Donnerstag widmet sich im Anschluss an die Aufführung der „Weltenbrecher“ (Beginn 10 Uhr), eine Theatergruppe der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg, eine öffentliche Podiumsdiskussion dem Thema Theater und Inklusion.

Einen kleinen Einblick in ein ganz neues, experimentelles Format zwischen Poetry- Slam und Theaterinspiration vermitteln am Samstag, den 6. Juli, junge deutsche und französische Teilnehmer des Projekts interCultour, das vom deutschen Dachverband BDAT und dem französischen Partnerverband FNCTA durchgeführt wird.
Ausführliche Informationen und Veranstaltungshinweise zum gesamten Festivalprogramm stehen unter: http://www.theatertage-europaeischer-kulturen.de
Das Festival wird ausgerichtet vom theater der jugend, Heimatbühne Paderborn e.V. Es wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, über den Bund Deutscher Amateurtheater aus Mitteln des Auswärtigen Amtes, vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, durch die Stadt Paderborn. Das interCultour-Projekt wird gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.

III Policer Festival – THEATRALE ELLIPSE DER KREATIVITÄT (TEK)

Foto: tpz Lingen

Polnisch-Deutsche Theaterwerkstätten vom 11.07 bis 14.07.2013

Einladung zur Teilnahme am Amateurtheaterfestival

Wir laden herzlich zum dritten Amateurtheaterfestival vom 11.07 bis 14.07.2013 in Police, Polen ein! Das Festival bietet einzigartige Werkstätten mit professionellen Künstlern aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Improvisation und Bühnenpräsenz. Wir laden ein zum Zeigen und Angucken, Entdecken und Erfahren, Erfinden und Spass haben. Präsentiert euer Theaterstück auf internationalem Parkett und werdet inspiriert von Theaterschaffenden aus Polen und Deutschland.
Das Festival beginnt mit einer riesigen Eröffnungsparade auf den Straßen von Police, an dem die ganze Stadt teilnimmt. Alle Teilnehmer können sich dafür mit lebendigen Kostümen und bunten Schminkmasken schmücken. Im Anschluss erwartet uns eine grandiose Eröffnungsfeier mit Livemusik. Für Verpflegung ist natürlich gesorgt.
In den darauf folgenden Tagen werden täglich Theaterwerkstätten angeboten und Aufführungen der deutschen und polnischen Theatergruppen gezeigt.
Die Theaterwerkstätten werden von mehrsprachigen Experten, langjährigen Fachleuten aus den Bereichen Theater, Tanz, Improvisation und Bühnenpräsenz durchgeführt. Ausgiebige Sprachkenntnisse sind nicht dringend notwenig, da im Wesentlichen praktisch probiert wird und Übersetzer vor Ort sind. Offenheit, Neugierde und gute Laune sind gern gesehen!

Gegen Ende des Festivals werden die Ergebnisse der Werkstätten zu einer gemeinsamen Präsentation komponiert. So entsteht eine große deutsch-polnische Theateraufführung.  Als Besonderheit treten Schauspieler, Meister der Disziplinen Einpersonenstück und Pantomime auf. Das Festival wird begleitet vom Zusammentreffen mit Schauspielern und Theaterpädagogen, Diskussionsrunden, Konzerten und Aufführungen bekannter Künstler.   In der 300m entfernten Jugendherberge sind alle Teilnehmer, in 3- bis 5-Personen Zimmern untergebracht. Die Zimmer sind gut gepflegt und mit dem Wichtigsten ausgestattet. Für gesunde und volle Verpflegung ist natürlich gesorgt. Das MOK Team besteht aus
festivalerfahrenen Pädagogen aus Deutschland und Polen und steht während des Festivals jederzeit zur Verfügung.

Das Festival wird in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT), der Stiftung Graj! und im Sinne der International Amateur Theatre Association (AITA/IATA CEC), vom städtischen Kulturzentrum in Police organisiert.  Anmeldefrist ist der 13.05.2013

Wir laden euch herzlich ein und freuen uns auf euren Besuch in Polen!
Das TEK Team
KONTAKT für deutsche Theatergruppen: Mitprojektkoordinator für deutsche  Angelegenheiten Simon Blaschko Handy: 0048 698 996 530 skype: seimono kontakt@fundacjagraj.pl Fundacja Graj!
KONTAKT für polnische Theatergruppen: Hauptprojektkoordinatorin für polnische  Angelegenheiten Aleksandra Słowiń ska aleksandra@gminapolice.pl Tel. 0048 91 3 121055 Fax. 0048 91 3 127 665

Termine des BATV für das Jahr 2013

Der Landesverband der Brandenburgischen Amateurtheater hat seine Termine für das Jahr 2013 festgelegt. Änderungen sind natürlich vorbehalten.

16.01.2013 1. Vorstandssitzung
23.02.2013 Theaterleitertreffen mit Gästen in Schwedt
27.03.2013 2. Vorstandssitzung
16. bis 17.03.2013 Treffen der Verbände, der KL und der ÖR in Berlin
27.04.2013 Mitgliederversammlung
28.05.2013 3. Vorstandssitzung
01. bis 02.06.2013 Werkstatt 1
Kinder-Ferien-Theater-Woche
10.07.2013 4. Vorstandssitzung
04.09.2013 5. Vorstandssitzung
13. bis 15.09.2013 Bundesversammlung des BDAT in Hamburg
12. bis 13.10.2013 Werkstatt 2
23.10.2013 6. Vorstandssitzung
16.11.2012 Theaterleitertreffen
15. bis 16.11.2013 Klausurtagung des Vorstandes

Theater trifft Facebook – Startschuss im Januar

bdat-logoPartizipation und interkultureller Dialog mittels social media

Was passiert, wenn Theater als ältestes soziales Medium auf Facebook trifft? Wie kann sich ein Theaterprojekt interaktiv im social-media-Raum entwickeln? Wie werden die partizipativen Möglichkeiten wahrgenommen und auf welche Weise können sie die Entwicklung eines Theaterprozesses beeinflussen? Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) startet via facebook ein Modellprojekt mit drei Jugendtheatergruppen aus verschiedenen Städten, das diesen Fragestellungen unter dem Motto „Weggehen-Dableiben“ nachgeht. Am Ende dieses Projektes, das unter der Leitung von Stephan Schnell (BDAT-Bildungsreferent) und Dr. Özge Tomruk (Theaterwissenschaftlerin/-pädagogin) in Kooperation mit dem Mime-Centrum durchgeführt und filmisch dokumentiert wird, steht eine gemeinsame öffentliche theatrale Präsentation.

Beteiligt sind Jugendliche der Theatergruppe „Stage Divers(e)“ aus Esslingen unter der Leitung von Babette Ulmer, Schülerinnen und Schüler aus Berlin-Spandau und Berlin Kreuzberg unter der Leitung von Jana Lose sowie eine weitere Gruppe Jugendlicher aus Hannover und Delmenhorst, geleitet von Lilian Martinez. Unter dem Motto „Weggehen – Dableiben“, eine Frage, die gerade für junge Menschen von essentieller Bedeutung ist, werden die drei Gruppen zunächst unabhängig voneinander zu ihren Ideen und Vorstellungen theatral arbeiten. Projektbegleitend wird bei Facebook ein gemeinsamer Kommunikationsraum eingerichtet. So können Interessierte auch außerhalb der Projektgruppen den Verlauf beobachten und eigene Kommentare, Ideen und Gedanken einbringen.

Offizieller Startschuss bei facebook ist der 6. Januar, 15 Uhr.  Ende Januar treffen sich die Jugendlichen zu einer gemeinsamen Workshopwoche, um sich kennen zu lernen und inhaltliche und künstlerisch-ästhetische Grundlagen abzustimmen. Die weitere Arbeit wird dann in den jeweiligen Gruppen vor Ort fortgeführt, der gemeinsame Austausch über den Prozess erfolgt via social media.

Bis zur öffentlichen Präsentation, die im September 2013 geplant ist, werden die Teilnehmer zudem zwei weitere gemeinsame Workshops absolvieren.

Was dabei herauskommen wird, dessen ist sich Stephan Schnell (BDAT) als Projektleiter nicht sicher: „Es ist ein ergebnisoffener Prozess, den wir begleiten und auf dessen Verlauf und Resultate wir sehr gespannt sind.“

1. Polnisch-Deutscher Theaterdialog in Berlin

Am 8. Dezember fand zum ersten Mal ein gemeinsamer Runder Tisch zum Ausbau der polnisch – deutschen Amateurtheaterbeziehungen in der Geschäftsstelle des Bundes Deutscher Amateurtheater in Berlin statt.

Dabei ging es vordergründig um die Möglichkeit der Vertiefung von Kontakten, dem finden von Ansprechpartnern und dem Aufbau eines polnischen Amateurtheraterverbandes. Polen ist das einzige europäische Land, in dem es kein (dem BDAT z.B.) entsprechendes Netzwerk gibt. Es gibt Strukturen und viele Amateurtheater, aber keinen Verband. Der Aufbau wird sich als schwierig erweisen, wird aber nicht als unmöglich eingeschätzt. Besonders der Brandenburgische Landesverband hat großes Interesse am Ausbau von Kooperationen einzelner Bühnen und der Organisation von Festivals in Brandenburg und Polen.

Im Rahmen des Treffens wurden folgende Fragen erörtert: Wo stehen die polnisch – deutschen Amateurtheaterbeziehungen? Was fehlt und wäre wünschenswert?Wer kann welchen Beitrag leisten? Wer braucht welche Unterstützung? Wer kommt noch als Partner in Frage? Wie könnten die nächsten Schritte aussehen? Wie können diese erreicht werden?

Als Teilnehmer waren anwesend: Stephan Schnell, Bildungsreferent BDAT (www.bdat.info), Roy Blacha, Vorsitzender BATV (www.batvev.de), Steffi Schieferdecker, stellv. Vors.  BATV (www.batvev.de), Franz Josef Witting, Präsidium CEC (www.cec-aita.eu), Olek Witt, Theater der Migranten (www.migranten-projekt.de), Simon Blaschko, Fundacjagraj (http://fundacjagraj.pl), Ulrich Hardt, Expedition Metropolis (www.expedition-metropolis.de), Janusz Janiszewski, TEATR UHURU (www.uhuru.gdk.com.pl) und Krystyna Małecka, Dom Kultury w Hałcnowie (www.mdk.beskidy.pl).

Eine Fortsetzung des Dialoges ist für das kommende Jahr geplant. Unter der Federführung von Simon Blaschko und der Fundacjagraj wird jetzt versucht genügend Kontakte zu mobilisieren um einen Verband zu gründen.

Theatertage Europäischer Kulturen für freie und nichtprofessionelle Gruppen

Die Schotte Erfurt – Romeo und Julia

AUSSCHREIBUNG

Theatertage Europäischer Kulturen für freie und nichtprofessionelle Gruppen
vom 3. – 7. Juli 2013 in Paderborn (Nordrhein-Westfalen)

Veranstalter: Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT), Amateurtheaterverband Nordrhein-Westfalen e.V. – Ausrichter vor Ort: theater der jugend paderborn, Heimatbühne Paderborn e.V. – Spielorte: PaderHalle Paderborn, Kulturwerkstatt Paderborn

Wir laden ein:
Theaterinszenierungen die durch Inhalt und Spielform in ihren Ländern beispielhaft sind. Die Theateraufführungen sollten bildhafte visuellen Elementen enthalten. Kinder- und Jugendtheater sind genau so erwünscht wie Theatergruppen mit körperlich oder mental behinderten Künstlern, Seniorentheater, Kleinkünstler. Besonders berücksichtigt werden bei der Auswahl Theaterprojekte von ethnischen Minderheiten und Musiktheaterprojekte.

Wir wollen:
Die teilnehmenden Gruppen sollen durch das Kennenlernen von Theaterfreunden aus verschiedenen Regionen und Ländern ein intensives Gemeinschaftserlebnis mit nach Hause nehmen und dadurch neue und zusätzliche Anregungen, Kraft und Motivation für die Verwirklichung zukünftiger Projekte und Vorhaben bekommen. Spielgruppen und Gäste werden mit Unbekanntem konfrontiert und können so eine eigene Standortbestimmung vornehmen.

Wir erwarten:
Die Anwesenheit der teilnehmenden Ensembles zumindest mit einer Delegation, die die Gruppe verbal (englisch/deutsch) vertreten kann, während der gesamten Dauer der Theatertage. Teilnahme an den Aufführungen und den Aufführungsgesprächen.

Wir bieten:
Freie Unterkunft in Jugendherbergen und Bildungsstätten sowie Verpflegung (ohne Getränke) für bis zu 12 Personen. Für Gruppen aus devisenschwachen Ländern wird außerdem eine Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Anfallende GEMA-Gebühren (Gesellschaft für Musikalische Aufführungs- und Mechanische Vervielfältigungsrechte) für die Aufführung in Paderborn werden durch den Veranstalter bezahlt. Voraussetzung ist, dass die GEMA-Anmeldung der Gruppe rechtzeitig vor Aufführungsbeginn eintrifft. Zuschuss zu den Fahrtkosten je nach Höhe der bewilligten Zuschüsse. Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen. Besprechung der Aufführungen durch einen qualifizierten Theaterfachrat.

Beobachter/Gäste
Gäste und Beobachter aus aller Welt sind herzlich willkommen.

Bewerbung bis 15. Januar 2013 an den
Bund Deutscher Amateurtheater e.V.
Sylvia Haas
Steinheimer Str. 7/1
D – 89518 Heidenheim
Fon 0049 7321 94699-00
Fax 0049 7321 48341
bdat-haas@t-online.de
www.bdat.info

Im Spiel mit Tönen, Clowns und Erinnerungen

Foto: Thomas Protz

22. Europäisches Seniorentheater-Forum in Scheinfeld

Das Interesse älterer Menschen an Angeboten der Kulturellen Bildung nimmt stetig zu und immer mehr so genannte Experten des Alltags entdecken die Vielfalt der Möglichkeiten, die das Amateurtheater bietet. Sie nutzen die Bühne, um sich auszuprobieren, neue Perspektiven anzueignen und Position zu beziehen. Eine qualifizierte Theaterarbeit mit dieser Zielgruppe erfordert zugleich Kompetenzen und Konzepte, die die besonderen Bedürfnisse und Voraussetzungen älterer Menschen berücksichtigen. Das 22. Europäische Seniorentheater-Forum, das der Bund Deutscher Amateurtheater in Zusammenarbeit mit dem Bundesarbeitskreis Seniorentheater vom 21. bis 25. Oktober 2012 in Scheinfeld (Bayern) veranstaltet, bietet hierfür eine besondere Plattform.

Rund 50 Theaterpädagogen, Spielleiter und aktive Spielerinnen und Spielern nutzen die Möglichkeit, verschiedene Theatermethoden kennen zu lernen und sich fachlich auszutauschen. Auf die Spur der Töne bringt Helga Liewald (Wiesbaden) die Teilnehmer ihres Workshops zum Thema „Stimme“.  Lustvoll scheitern, und damit anderen Vergnügen bereiten, das vermittelt der Kurs zum Thema Clowns-Theater unter der Leitung von Bernd Köhler (Tübingen). Als Expertin für Seniorentheater ist erneut Maria Thaler-Neuwirth vom Südtiroler Theaterverband zu Gast. Sie demonstriert in ihrem Seminar, wie sich Erinnerungen und Erfahrungen älterer Menschen in die Darstellende Kunst transformieren und einem breiten Publikum vermitteln lassen.

Am Montag, den 22. Oktober, findet um 19.00 Uhr ein öffentlicher Fachvortrag zum „Flashmob“-Projekt „Abseits Nein Danke!“ statt. Die Regisseurin Uschi Famers und Mitglieder der Gruppe die „5te jahreszeit“ aus Stuttgart werden den erfolgreichen Dokumentarfilm zu diesem besonderen Projekt vorstellen und weitere Informationen geben. Gäste sind willkommen, der Eintritt ist kostenlos.

Infos zur Veranstaltung und zum Seniorentheater: Bund Deutscher Amateurtheater, Tanja Eberhardt, Fon 07321 94699-03, bdat-eberhardt@t-online.de, www.bdat.info.

Die Maßnahme wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.