Premiere „Lysistrate“ im THEATER Stolperdraht

Lysistrate 12.2.14Das Jugendensemble vom THEATER Stolperdraht hat eine neue Inszenierung mit dem Titel Lysistrate“ erarbeitet.

Die Premiere findet am Samstag, dem 22. März 2014 um 19 Uhr im Saal des Vereinshauses „Kosmonaut“, in der Berliner Straße 52 in Schwedt, statt.

Die zweite Vorstellung ist am 10. April 2014 um 9.30 Uhr geplant.

„Lysistrate“ ist ein musikalisches Lustspiel von Manuel Kressin frei nach Aristophanes.

Lysistrata gehört zu den bekanntesten Komödien des griechischen Dichters Aristophanes. Sie wurde von ihm 411 v. Chr., im zwanzigsten Jahr des Peloponnesischen Krieges, zur Aufführung gebracht. Das Stück thematisiert den Kampf der Frauen gegen die Männer als Verursacher von Krieg und den damit verbundenen Leiden. Getreu dem Motto „Make love – not war!“ verschwören sich die Frauen Athens und Spartas, um den Frieden zu erzwingen. Sie besetzen unter Führung der Titelheldin Lysistrata die Akropolis und verweigern sich fortan sexuell gegenüber ihren Gatten. Nach einigen Verwicklungen und Rückschritten führt der Liebesentzug tatsächlich zum Erfolg.

Diese bissige und auch noch nach 2.425 Jahren aktuelle Komödie – es werden immer wieder neue Kriege angezettelt – kommt in dieser Inszenierung als modernes Lustspiel mit viel flotter Musik daher. Es geht nicht nur um den Konflikt Krieg oder Frieden, sondern auch um den ewigen Kampf der Geschlechter, der hier mit viel Humor präsentiert wird.

Mögen sich die Zuschauer prächtig amüsieren, aber auch an der einen oder anderen Stelle nachdenklich innehalten.

Es spielen und singen 10 Darsteller des Jugendensembles im Alter von 13 bis 18 Jahren.

Die Regie führt Uwe Schmiedel (Uckermärkische Bühnen Schwedt). Die Lieder wurden von Sebastian Undisz komponiert, von Dirk Eisenacher vertont und unter der Leitung von Susanne von Lonski einstudiert.

Gedacht ist das Stück für junge Leute ab 14 Jahre und alle Theaterfreunde.

Gern vereinbaren wir auch individuell Termine für große Gruppen und Klassen.

Kartenvorbestellungen und Informationen:

im  Büro THEATER Stolperdraht e.V. in der Berliner Straße 52 a („Kosmonaut“)

Tel.:       0 33 32 / 2 35 51

E-Mail: stolperdraht@swschwedt.de

Die Potsdamer Improtheatergruppe von UNIATER sucht Verstärkung!

logo uniater potsdamUNIATER e.V. bietet jungen Erwachsenen die Möglichkeit, sich im Theater auszuprobieren – egal ob auf oder hinter der Bühne. Wir helfen bei allen organisatorischen Belangen und stehen jederzeit zur künstlerischen Beratung zur Seite.

Über das UNIATER-Improtheater

Mit einer kleinen aber schlagkräftigen Gruppe trainieren wir die Kunst des improvisierten Theaters nach Keith Johnstone etc.. Improtheater bedeutet sich öffnen, folgen, Spontanität begreifen und vor allem eine Menge Spaß. Wir trainieren phasenweise wöchentlich im Theatersaal des Studentischen Kultuzentrums [KuZe] in Potsdam mit erfahrenem Trainer und möchten das Improtheater in Zukunft stärker auch in die Potsdamer Öffentlichkeit tragen ( durch Auftritte, natürlich J ).

Dafür suchen wir Verstärkung! Möglichst Menschen mit ersten Improerfahrungen oder anderen Theaterkenntnissen, aber auch engagierte Anfänger_Innen sind herzlich willkommen sich auszuprobieren. Wir sind unter dem Verein UNIATER e.V. organisiert, wobei eine Mitgliedschaft mittelfristig erforderlich wäre (5€ Monatsbeitrag).

Einstieg in die nächste Trainingsperiode: Ab Donnerstag, 30.1., immer 14-17 Uhr (inkl. Pause) im KuZe à www.kuze-potsdam.de

Hast du Interesse? Dann melde dich bei Sören : sboller@uni-potsdam.de

Kinderfasching im „Kosmonaut“ am 2.2.14: „Primis im Weltall“

Handzettel Kinder 2014Liebe Kinder,

am Sonntag, dem 2. Februar 2014 findet von 15 bis 18 Uhr im Saal des „Kosmonaut“  in der Berliner Straße 52 der Kinderfasching mit den „Priminis“ vom THEATER Stolperdraht statt.

Ihr seid herzlich dazu eingeladen. Bringt auch Eure Freunde mit! Der Eintritt ist frei. Die Stadt Schwedt fördert den Kinderfasching.

Die Kinder vom Primini- Kinderkarnevalsklub haben sich ein tolles Programm unter dem Motto „Priminis im Weltall“ für Euch ausgedacht: Prinzessin Nadja I. und Prinz Erik I. werden Euch begrüßen und durch das Programm führen. Die kleinen Narren versprechen Euch einen fröhlichen Faschingsnachmittag mit Clowns, Spiel- und Quizrunden, Sketchen, „Schwarzem Theater“, Tanzdarbietungen der Garden vom FC BKH und den Priminis und natürlich Eurer Lieblingsmusik zum Tanzen. Es gibt tolle Preise für die Sieger und für die besten Kostüme.

Vor Ort könnt Ihr Euch schon ab 14 Uhr passend zu Eurem Kostüm von den Kindern der AG Maske schminken lassen. Für einen kleinen Imbiss, Kuchen, Kinderbowle und Getränke für Euch und Eure Eltern wird gesorgt.

Wir freuen uns auf einen fröhlichen Faschingsnachmittag mit Euch!

Die Priminis

Fasching im „Kosmonaut“ am 15.2.2014: „Per Unterhalter durch die Galaxis“

handzettel_feb_2014Alle Faschingsfreunde und Fans des Primania Karnevalsklub Schwedt sind am Samstag, dem 15. Februar 2014 um 20 Uhr herzlich eingeladen, im Saal des „Kosmonaut“ in der Berliner Straße 52 fröhlich zu feiern.

Unter dem Motto „Per Unterhalter durch die Galaxis“ werden der Präsident Axel Kuhnert und seine Narrenschaft den „Kosmonaut“, entsprechend seinem Namen, in den unendlichen Weltraum verwandeln und mit gewohnt satirischem Blick über den „Tellerrand“ unseres Sonnensystems blicken.

Aber die Gäste sollen an diesem Abend nicht nur unendliche Weiten erkunden, sondern auch ordentlich feiern, lachen, singen und tanzen.

Für die galaktischten Kostüme gibt es tolle Überraschungen.

Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 13 € (ermäßigt 9 €) im Büro des Theater Stolperdraht im „Kosmonaut“ (Hintereingang) in der Berliner Straße 52a

(Telefon 03332/ 23551, Mail: stolperdraht@swschwedt.de).

Neues Seniorenkabarett sucht LeiterIn!

Den BATV erreichte eine Anfrage von bisher vier Spielfreudigen aus Altenhof, einem kleinen Ort am Werbellinsee, die ein Seniorenkabarett zu gründen beabsichtigen. Gesucht wird von Ihnen eine kompetente Person aus der Gegend, die Ideen hat und der Gruppe bei der Umsetzung anleitet und führt. Unterstützt wird das Projekt vom Seniorenbeirat und der Volkssolidarität.

Interessenten können sich gern bei Frau Ilona Hannig melden!

Nanu! Weihnachten ohne Schokolade

Weihnachten ohne Schokolade? – unvorstellbar! Aber was soll der Weihnachtsmann nun machen, wenn plötzlich alle Süßigkeiten verschwunden sind? Und wie soll er das den Kindern beibringen? Und wo ist die Schokolade jetzt? Ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche zu begeben.

Unter der Regie von Lothar Falkenberg spielen 4 Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren ein kleines Weihnachtsstück, das Sie auch gern für Ihre Kinderweihnachtsfeier oder Ihren Weihnachtsmarkt buchen können.

Di 10.12.
10.00 Uhr im Anger-Zentrum Angermünde
16.00 Uhr im Oder-Center Schwedt
Di 17.12.
16.00 Uhr im Oder-Center Schwedt

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Dornröschen in Schwedt

Für alle kleinen und großen Märchenfreunde spielt die Kindertheatergruppe des THEATER Stolperdraht e.V. Schwedt/Oder in der diesjährigen Vorweihnachtszeit Grimms „Dornröschen“.

20 junge Darsteller im Alter von 6 bis 13 Jahren stehen auf der Bühne, um das Märchen für Kinder ab 3  unter der Regie von Lothar Falkenberg zu spielen. Alle Theaterkinder und fleißigen Helfer hinter den Kulissen hoffen, dass alle kleinen und großen Zuschauer viel Freude an den Aufführungen haben werden.

Informationen und Buchungen unter

THEATER Stolperdraht e. V. – Annette Clauß – Berliner Straße 52 – 16303 Schwedt/ Oder

Tel.: 03332/23551 oder per E-Mail: stolperdraht@swschwedt.de

Die ThyrowerTheaterTruppe spielt die Komödie „Weihnachtstheater“ in der KULTURscheune Thyrow

fgfNach dem Erfolg von 2011 wird die Komödie wiederholt auf die Bühne gebracht. Die Truppe spielt ein Stück, bei dem sich die Akteure der TTT teilweise selbst „auf die Schippe“ nehmen. Der Titel des Stückes lautet daher auch „Weihnachtstheater“ (von W. Schönwalder).

Zum Inhalt: Eine Amateurtheater-Gruppe (es könnte die ThyrowerTheaterTruppe sein) probt, erstmals mit einer fremden Regisseurin. Es soll die Weihnachts- geschichte als Theaterstück eingeübt werden. Den Text hat die eigene Autorin verfasst. Nicht nur, dass nun die verschiedensten Eitelkeiten aller Akteure aufeinanderprallen, es ergeben sich auch allerhand Schwierigkeiten daraus, dass die Gruppe das Stück nicht richtig besetzen kann, da sie eine Darstellerin zu viel und einen Darsteller zu wenig hat. Es muss also ein Hirte und später ein „Heiliger König“
weiblich besetzt werden. Die Regisseurin leidet schrecklich unter all diesen Unzulänglichkeiten, die hier und da regelrecht zum Slapstick geraten, und noch mehr darunter, dass die Amateurgruppe das alles nicht so tragisch sieht. Eigentlich gerät jede Probe zum Fiasko. Als man kurz davor ist, sich aus Verzweiflung zu trennen, rettet ausgerechnet der am wenigsten engagiert erscheinende Akteur der Gruppe das Ganze mit einem kleinen, aber unerwarteten Happy End.

Die Komödie „Weihnachtstheater“ wird in der KULTURscheune des Gemeindezentrums Thyrow, Thyrower Bahnhofstr. 89 aufgeführt. Die Spieltermine:

Samstag, 21.12.2013, 18.00 Uhr
Sonntag, 22.12.2013 (4. Advent), 16.00 Uhr

Karten ab 7.- EUR gibt es ab So., d. 01.12.13 im „Eiscafe Thyrow“, Thyrower Bahnhofstr. 101 und nach Verfügbarkeit an der Abendkasse. Weiterhin können Karten auch online unter http://www.ThyrowerTheaterTruppe.de reserviert werden.

Weitere Informationen zum Stück im Internet unter: http://www.ThyrowerTheaterTruppe.de

dg

Fasching mit Primania im „Kosmonaut“ Schwedt am 8.11.13

Foto: THEATER Stolperdraht Schwedt

„Scheinbildung ist auch eine Bildung – Wir Primaner drücken die Bank“

Alle Faschingsfreunde und Fans des Primania Karnevalsklub Schwedt sind am Freitag, dem 8. November 2013 um 20 Uhr herzlich eingeladen, im Saal des „Kosmonaut“ in der Berliner Straße 52 fröhlich zu feiern.

Unter dem Motto „Scheinbildung ist auch eine Bildung- Wir Primaner drücken die Bank“ werden der Präsident Axel Kuhnert und seine Narrenschaft mit gewohnt satirischem Blick beleuchten, wie es um die Bildung in unserem Lande bestellt ist. Auch ein humoristischer Blick in die Klassenzimmer vergangener und zukünftiger Tage soll dabei nicht fehlen.

Selbstverständlich sollen alle Gäste an diesem Abend auch ordentlich feiern, lachen, singen und tanzen. Für die besten Kostüme gibt es tolle Überraschungen.

Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 11 € (ermäßigt 8 €) minus Mengenrabatt ab 6 Karten im Büro des Theater Stolperdraht im „Kosmonaut“ (Hintereingang) in der Berliner Straße 52a (Telefon 03332/ 23551, Mail: stolperdraht@swschwedt.de).

Theater polarisiert, konfrontiert, schafft Begegnung und heizt Debatten an

Georgien_DonJuan

Foto: Frank Weymann

Spannende Theatertage Europäischer Kulturen in Paderborn

Provokation, Irritation, Faszination und Begeisterung: Ein Potpourri an Stimmungen und Emotionen kennzeichnete die diesjährigen Theatertage Europäischer Kulturen vom 3. bis 7. Juli in Paderborn und machten sie zu einem spannenden und nachhaltigem Ereignis. Zehn freie und nichtprofessionelle Gruppen aus sechs Nationen stellten ihre Inszenierungen vor und erläuterten in öffentlichen Aufführungsgesprächen ihre Ideen, Konzepte und Herangehensweisen. Der künstlerische Austausch, das Hinterfragen von Rahmenbedingungen für die jeweiligen Produktionen und die Erläuterung der Methodik vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund waren zentrale Bestandteile dieses Treffens. „Eine große Bandbreite an Theaterformen und Stilmitteln wurde hier vorgestellt, die viele Impulse geben konnten“, erläuterte Festivalleiter Franz-Josef-Witting und zog mit rund 2.500 Festivalbesuchern ein positives Fazit.

Eröffnet wurde das Festival von Schülerinnen und Schülern der Rudolf-Steiner-Schule, Schloß Hamborn, mit dem Stück „Herr der Diebe“ nach dem Roman von Cornelia Funke. Verschiedene theatrale und musikalische Stilmittel, vor allem aber die große Spielfreude des Ensembles kennzeichneten die Inszenierung, in der es um die Stärken von Kindern geht, aber auch um ihre Verletzlichkeit, um Vertrauen und Mut.

Lebensträume von der eigenen Wohnung bis zum Job als Fußballmoderator standen im Mittelpunkt einer sensibel inszenierten Collage der Theatergruppe „Die Weltenbrecher“ von der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg. Mit viel Witz, Eigenironie und mit ihrer Bühnenpräsenz zeigten die geistig behinderten Darsteller in ihrem Stück „Wo der Pfeffer wächst“, dass sie künstlerisch ernst zu nehmen sind.

In dem Drama „Von Mäusen und Menschen“ nach John Steinbeck spürte die Studio-Bühne Essen dem Lebenstraum und der ungewöhnlichen Freundschaft zweier heimatloser Tagelöhner nach. Einfühlsam und präzise arbeitete die Inszenierung die Not der Menschen in wirtschaftlichen Krisenzeiten heraus und offenbarte individuelle Defizite im menschlichen Miteinander.

Ein Tisch, Stühle, ein Vogelkäfig, Männer spielen Karten, Frauen locken – Begegnungen und Szenen in einem Haus: Mit ästhetischen Bildern, kunstvoll arrangiert, entwickelte das Dance Studio „The Crystal Cube of Brightness“ aus Sisak/Kroation mit „Let me go“ eine ausdrucksstarke Tanztheaterproduktion. Liebe und Ablehnung, Gemeinschaft und Isolation, Bedürfnisse und Ängste wurden sichtbar und gaben Assoziationen Raum. Sie konfrontierten und begeisterten. In der Inszenierung „99 Prozent“ des spinaTheater aus Solingen schreien die jungen Darsteller ihren Unmut über politische, gesellschaftliche und soziale Missstände heraus: Sie sind gegen mediale Verdummung, gegen die Macht globaler Finanzakteure, gegen Korruption, die „Lebensmittelmafia“ – und sie wissen nicht, wie der Einzelne etwas ändern kann. Mit ihrer Hilflosigkeit konfrontierten sie das Publikum, traten in eine provozierende Interaktion und versetzten Zuschauer in größte Anspannung. Diese Aufführung war ein spannungsreicher „Grenzgang“, das Aufführungsgespräch unerlässlich! Liebe, Hass, Rache, Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit waren einige der Ingredienzen von „Elektra“. Die Inszenierung nach László Gyurkó, vorgestellt von Spielbrett Dresden, zeigte die Geschichte aus der griechischen Mythologie in modernem Gewand und mit aktuellen Bezügen. Die Frage nach Freiheit und Demokratie, aber auch die Instrumentalisierung von Menschen, wurde von den Protagonisten und dem Ensemble eindrucksvoll in Szene gesetzt. Die ambivalente Beziehung des Mädchens Tal zu ihrer Mutter stand im Mittelpunkt der israelischen Produktion „Die schwarze Prinzessin“. In englischer Sprache nahmen die Darsteller die Zuschauer mit auf eine kurzweilige und berührende Reise durch die widersprüchliche Gedankenwelt einer Pubertierenden. Dabei kamen sie ganz ohne Requisite aus, die sie durch eine hervorragend choreographierte Körperarbeit ersetzten.

Foto: Frank Weymann

Foto: Frank Weymann

Wie ist es, in Österreich fremd zu sein? Eingebettet in eine Krimigeschichte, persiflierte die multikulturelle Theatergruppe „Die Fremden“ aus Wien eigene Erfahrungen und Missstände, mit denen Einwanderer umgehen müssen. Die Gründung eines Cateringunternehmens, „Happy im Biss“, führte hier zu fatalen Situationen, die ähnlich einer Screwball-Komödie aufbereitet wurden. Die Requisiten am Flughafen verloren, aber „Don Juan“ im Gepäck: Das Kutaisi Youth Theatre aus Georgien zeigte eine humorvoll überzogene Kurzversion der Komödie nach der Vorlage von Molière. Temperamentvoll und lasziv spielte die Protagonistin in der Tanztheaterproduktion mit ihren Verehrern und führte den jungen Don Juan ins Verderben.

Wie man richtig bei einem Poetry-Slam applaudiert, lernte das Publikum bei der Präsentation erster Workshopergebnisse aus dem deutsch-französischen Jugendprojekt interCultour. Zehn Jugendliche erarbeiteten frische, lyrische Texte, die sie mal humorvoll, mal philosophisch, mal erotisch präsentierten. Die neue Sprachmischung „Denglais“ (Deutsch-Englisch-Francais) gab dem Ganzen eine besondere Note. Einen furiosen Abschluss mit Standing Ovations fand das Festival in der russischen Version von Heinrich Bölls „Ansichten eines Clowns“. Als Mischung aus Schauspiel und clownesker Akrobatik erzählte die Inszenierung die Geschichte von Hans Schnier, Bölls traurigem Clown aus dem Deutschland der Nachkriegszeit. Meisterhaft gelang dem Ensemble dabei die Übertragung ins Zeitlose und Internationale. Eine Romanadaption, die fast ohne Worte auskam und stets nah am Zuschauer war.

Was ein internationales Festival wie dieses auszeichnet, fasste Josef Hollos, Vorsitzender des Zentraleuropäischen Komitees des Weltverbandes AITA/IATA, so zusammen: „Man erkennt, wo das Wesentliche liegt, was einen beeindruckt und hinterfragt auch die eigene Arbeit. Es ist ein Lernen, ein Vergleichen, ein Erfahrungsaustausch und eine Motivation, besser zu werden!“

Das Festival wurde veranstaltet vom Bund Deutscher Amateurtheater in Zusammenarbeit mit dem Amateurtheaterverband Nordrhein-Westfalen, Ausrichter war das theater der jugend, Heimatbühne Paderborn e.V.
Das Festival wurde gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, über den Bund Deutscher Amateurtheater aus Mitteln des Auswärtigen Amtes, vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, durch die Stadt Paderborn. Das interCultour-Projekt wurde gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.

Katrin Kellermann

Israel_SchwarzePrinzessin

Foto: Frank Weymann