Die Vermessung des Felds: „Handbuch Kulturelle Bildung“

Mit Unterstützung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) haben die BKJ und die Universität Hildesheim das „Handbuch Kulturelle Bildung“ herausgebracht. Auf über 1.000 Seiten stellen rund 180 Autorinnen und Autoren Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung umfassend dar.

Was ist Kulturelle Bildung? Was sind ihre theoretischen Grundlagen? In welchen Handlungsfeldern, Kunstsparten, Kultur- und Bildungseinrichtungen findet sie statt? Obwohl die Bedeutung Kultureller Bildung seit einigen Jahren in Stellungnahmen, Modellprojekten und Förderprogrammen betont wird, gab es bisher keine Gesamtdarstellung eines von vielen Experten getragenen Verständnisses Kultureller Bildung.

Lesen Sie hier bitte weiter: www.uni-hildesheim.de

Brandenburgs Kulturpolitische Leitlinien veröffentlicht

Die Kulturpolitische Strategie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur ist jetzt in Form einer Broschüre erhältlich. Darin lassen sich die Schwerpunkte der brandenburgischen Kulturförderung für die kommenden Jahre nachlesen. Das Heft „Kulturpolitische Strategie 2012“ umfasst 30 Seiten und kann im Kulturministerium telefonisch oder per Email bestellt werden.

Das Papier ist mit Kulturakteuren, den Kommunen und vielen Interessierten diskutiert und entwickelt worden. Zu den neuen landespolitischen Schwerpunkten „Kulturelle Bildung“, „Regionale Identität“ und „Kulturtourismus“ fanden in den vergangenen Monaten eigens Fachforen statt. Weitere Diskussionsrunden gab es u.a. im Kulturausschuss des Landes Brandenburg, beim Sorbenrat, beim Städte- und Gemeindebund, beim Landkreistag und beim Museumsverband.

Der Eigenwert der Kultur bildet den Ausgangspunkt der kulturpolitischen Strategie. Oberster Grundsatz ist die Freiheit der Kunst. Neben der neuen Schwerpunktsetzung, die neben den oben genannten Bereichen auch die Aktivierung des ehrenamtlichen Engagements und von Innovationen in der Kultur umfasst, ist ein wesentlicher Leitgedanke der künftigen Förderpolitik die strukturelle und inhaltliche Konzentration der Fördermittel. Ziel ist es, die Mittel durch Bündelung von Kräften effektiver und effizienter einzusetzen. Kultureinrichtungen, die ähnliche Aufgabenprofile haben, sollen enger kooperieren und – überall dort, wo es sinnvoll ist – auch institutionell zusammengeführt werden.

Die Broschüre „Kulturpolitische Strategie“ steht zum Herunterladen bereit auf der Internetseite des Ministeriums www.mwfk.brandenburg.de oder kann bestellt werden: Telefonisch unter 0331/ 866-4901 oder per Email unter mwfk@mwfk.brandenburg.de

(Quelle: http://www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.315087.de)

Schavan: „Kulturelle Bildung ist Herzstück ganzheitlicher Bildung!“

 Bundesweit erhalten 35 Verbände und Initiativen bis zu 230 Millionen Euro für lokale Bündnisse gegen Bildungsbenachteiligung mit Kultureller Bildung. „Kulturelle Bildung ist das Herzstück einer ganzheitlichen Bildung“, betont Bundesbildungsministerin Annette Schavan.

Die BKJ begrüßt mit Freude, dass die Bundesbildungsministerin heute in Berlin bekannt gegeben hat, mit welchen 35 Partnern das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ in den nächsten fünf Jahren umgesetzt wird. 24 dieser Partner sind Initiativen und Verbände aus dem Kulturbereich und dem Feld der kulturellen Kinder- und Jugendbildung.

Die Ministerin sagte: „Ich gratuliere allen Verbänden und Initiativen, die heute für eine Förderung ausgewählt worden sind. Gute Bildung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die hohe Qualität der eingereichten Konzepte. Sie zeigen, dass gute Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird, bei der wir alle an einem Strang ziehen.“

Der Vorsitzende der BKJ, Gerd Taube, erklärte: „Die Bundesbildungspolitik hat die Potenziale des Feldes Kultureller Bildung erkannt. Dieses Programm ist wichtig für die vielen Kinder und Jugendlichen, die nun neue Chancen zur kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe nutzen können. Die Träger der Kulturellen Bildung übernehmen damit eine große Verantwortung. Es ist noch viel zu tun auf dem Weg zu einer gerechten Bildungsrepublik Deutschland. Aber mit dem Programm ist vieles möglich!“

Der Dachverband BKJ wird mit seinem Konzept „Künste öffnen Welten. Leidenschaftlich Lernen mit Kultureller Bildung“ Bildungsbündnisse fördern, in denen kulturelle Akteure mit Schulen bzw. Kitas und sozialräumlichen Partnern zusammenarbeiten und längerfristige Maßnahmen auf die Beine stellen. „Wir sind sehr froh, dass die Breite der Kulturellen Bildungspraxis mit ihrer Vielfalt der Sparten, Angebote und Methoden – innerhalb wie außerhalb der BKJ – in dem Programm zum Zuge kommen wird“, sagte BKJ-Geschäftsführerin Hildegard Bockhorst. Neben dem Dachverband selbst waren 15 Mitgliedsorganisationen der BKJ erfolgreich:

– Verband deutscher Musikschulen e.V. (VDM)
– Bundesverband Museumspädagogik e. V. (BVMP)
– DBV Deutscher Bibliotheksverband e. V.
– Deutscher Chorverband e. V.
– Bundesverband Tanz in Schulen e. V
– Stiftung Lesen
– ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland e. V. (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche)
Bund Deutscher Amateurtheater e. V. (BDAT)
– Bundesarbeitsgemeinschaft der mobilen spielkulturellen Projekte e. V. (BAG Spielmobile e. V.)
– Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände
– Arbeitskreis für Jugendliteratur e. V.
– Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise e. V.
– Bundesverband Deutscher Kinder- und Jugendmuseen
– Bundesverband Jugend und Film e.V. (BJF)
– Initiative „Zirkus macht stark“

Weitere Informationen: http://www.buendnisse-fuer-bildung.de/content/176.php

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) ist der Dachverband der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Deutschland. Sie versteht sich als Sprachrohr der Kulturellen Bildung und vertritt ihre jugend-, bildungs- und kulturpolitischen Interessen. Ziel ist die Weiterentwicklung und Förderung der Kulturellen Bildung: gesellschaftlich sensibel, nachhaltig, möglichst für jeden Menschen zugänglich, von Anfang an und ein Leben lang. Unter dem Dach der BKJ sind 55 Organisationen aus den Bereichen Musik, Spiel, Theater, Tanz, Kunst, Literatur, Museum, Medien, Zirkus und kulturpädagogische Fortbildung vertreten. Sie ist der zentrale Fachpartner des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Kontakt: Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) Christoph Brammertz
Küppelstein 34 // 42857 Remscheid Fon 02191.794 393 // Fax 02191.79 43 89 // E-Mail brammertz@bkj.de

Ein Blick zurück nach vorn >> Kulturelles Erbe in der Kulturellen Bildung

Wie sexy ist unser Kulturerbe? Welche Bedeutung haben Kulturdenkmäler, orale Traditionen, altes Handwerk für Jugendliche und Jugendkultur heute? Welche Rolle spielt das kulturelle Erbe in der Kulturellen Bildung und der kreativen transkulturellen Auseinandersetzung mit der Welt und der Gestaltung der Zukunft? Um diese Fragen geht es in dem jetzt erschienenen E-Book „Ein Blick zurück nach vorn >> Kulturelles Erbe in der Kulturellen Bildung“.

Das E-Book dokumentiert die gleichnamige Fachtagung, zu der die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ) vom 22. bis 25. März 2012 nach Warschau eingeladen hatten. Rund 100 Expert/innen aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Jugendkulturaustausch sowie Mitglieder des deutsch-polnischen Netzwerks jugend.kultur.austausch diskutierten und beleuchteten den Stellenwert des kulturellen Erbes in Polen und in Deutschland, dessen Bedeutung in Jugendkultur und Kultureller Bildung.

Die bei der Tagung und nun im E-Book vorgestellten Modell- und Praxisprojekte reichen von einer wissenschaftlichen Erhebung bis hin zu künstlerischen Jugendprojekten mit Musik, Theater, Bildender Kunst und digitalen Medien. Es wird deutlich, welches Potenzial die Kombination ästhetisch-künstlerischer Zugänge und einer Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe birgt. Das Thema Kulturerbe erweist sich keineswegs als angestaubt und langweilig, wenn es in attraktiven Formaten in die Kulturarbeit mit und von Jugendlichen einfließt und Bezüge zu deren Lebensrealitäten hergestellt werden. Auch zeigt sich, wie die Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe den Blick in die Zukunft schärfen und junge Leute animieren kann, sich mit ihren eigenen immateriellen und materiellen Werten auseinanderzusetzen und diese im transkulturellen Miteinander bewusst zu gestalten.

Die E-Book-Dokumentation ist zweisprachig auf Polnisch und Deutsch erschienen und steht als Online-Version und zum Download kostenlos zur Verfügung.

Mehr Infos bei der BKJ unter: http://www.bkj.de/neu/artikel/id/6243.html

Mehr Infos bei der SdpZ unter: http://www.fwpn.org.pl/?module=articles&id=846&lng=de

E-Book zum Download (PDF): http://bit.ly/RB2UI0

E-Book zum Durchblättern bei Issuu: http://bit.ly/NLEExQ

Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland

Der Zugang zu kultureller Bildung ist ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes, den Wohlstand seiner Bürgerinnen und Bürger für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Bekämpfung von Bildungsarmut ist eine große Herausforderung. „Gute Bildung für alle – das ist nicht allein die Aufgabe des Staates, sondern der ganzen Gesellschaft“, sagte Bildungsministerin Schavan.

Außerschulische Angebote bieten jungen Menschen eine Perspektive, stärken ihr Selbstbewusstsein und ermutigen sie, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen.

Lesen Sie hier mehr:

Bundesregierung – Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland – Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland – Dialog Nachhaltigkeit – Kulturelle Bildung.

Auf welcher Basis und zu welchem Zweck soll Kulturelle Bildung im Land gefördert werden?

THEATER Stolperdraht Schwedt

Pressemitteilung von Gerd-Rüdiger Hoffmann

zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage zur Basis Kultureller Bildung

Die Landesregierung ist beauftragt, bis September 2012 ein Konzept zur Kulturellen Bildung für das Land Brandenburg vorzulegen. Aber auf welcher Basis und zu welchem Zweck soll Kulturelle Bildung im Land gefördert werden? Das wollte der Landtagsabgeordnete und Kulturpolitiker Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann in einer parlamentarischen Anfrage wissen. Die Antwort der zuständigen Ministerin liegt jetzt vor.

Mit Bezug darauf bezweifelt Hoffmann, „wie die Höhe eines zukünftigen Fonds für Kulturelle Bildung festgelegt werden kann, wenn nicht bekannt ist, wie viel bisher dafür ausgegeben wurde. Im schlimmsten Fall könnte der Fonds niedriger ausfallen als die bisherigen über verschiedene Ressorts verteilten Ausgaben. Ich werde also nachfragen müssen. Denn Kulturelle Bildung als Schwerpunktaufgabe muss zwar die finanzielle Situation des Landes im Blick haben, kann aber nicht einzig nach Kassenlage betrieben werden. Und – das ist wichtig – Kulturelle Bildung ist kein Ersatz für die Förderung der Künste und Kultur im Lande.“

Mehr dazu … / Wortlaut der Anfrage

Stadtjugendring Potsdam e.V. sucht FSJlerin/FSJler

Stellenausschreibung

Der Stadtjugendring Potsdam e.V. hat zum 01.09.2012 zwei freie Plätze für Jugendliche bis 27 Jahre für einen Freiwilligendienst (Freiwilliges soziales Jahr im SJR sowie Bundesfreiwilligendienst in der Jugendkulturschmiede).

Der Stadtjugendring Potsdam e.V. fördert die Belange der Jugendarbeit und stärkt die Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Potsdam. Im Stadtjugendring Potsdam haben sich auf Stadtebene im Bereich der Jugendarbeit tätige Organisationen und Jugendverbände (derzeit 24) zusammengeschlossen. Überparteilich setzt sich der Stadtjugendring kontinuierlich für die Interessen und die Verankerung von Beteiligungsrechten der jungen Potsdamer_innen ein und ermöglicht so Partizipation von und mit Kindern und Jugendlichen.

Mehr Infos: Stadtjugendring Potsdam e.V. sucht FSJlerin/FSJler.

Lammert beklagt kulturelle Bildung

Bundestagspräsident Norbert Lammert hat davor gewarnt, die kulturelle Bildung für Kinder zu vernachlässigen. Diese sei in Deutschlands Schulen längst notleidend geworden. Der Unterrichtsausfall sei in musischen Fächern am stärksten ausgeprägt, sagte er gestern beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Bundeskulturstiftung in Halle. „Der große, blühende ,Kulturgarten‘ in Deutschland ist weniger in seiner Blüte bedroht als in seinen Wurzeln“, sagte Lammert.

Lesen Sie hier mehr: Lammert beklagt kulturelle Bildung  – Kultur – FNWeb.

Acht deutsche Stiftungen gründen Rat für Kulturelle Bildung

1,5 Millionen Euro zur Verbesserung der Qualität von kultureller Bildung in Deutschland

Essen/Berlin, 22. Juni 2012. Acht deutsche Stiftungen haben heute den Rat für Kulturelle Bildung gegründet. Das unabhängige Expertengremium hat zum Ziel, den Stellenwert und die Qualität von kultureller Bildung in Deutschland zu erhöhen und diese nachhaltig in den Bildungsstrukturen zu verankern. Insgesamt stellt der von der Stiftung Mercator initiierte Stiftungsverbund dafür in den kommenden drei Jahren rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der Initiative gehören an: die Altana Kulturstiftung gemeinnützige GmbH, die Bertelsmann Stiftung, die Deutsche Bank Stiftung, die Körber-Stiftung, die PwC-Stiftung, die Siemens Stiftung, die Stiftung Mercator und die Vodafone Stiftung.

Lesen Sie hier merhr: Stiftung Mercator: Acht deutsche Stiftungen gründen Rat für Kulturelle Bildung.

Finalisten für BKM-Preis Kulturelle Bildung 2012 stehen fest

Der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat die Nominierungen für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2012 des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) bekannt gegeben. Eine Fachjury, der auch der BKJ-Vorsitzende Dr. Gerd Taube angehört, hat in ihrer Auswahlsitzung am 16. Mai 2012 die zehn eindrucksvollsten Projekte aus über 120 Vorschlägen ausgewählt.

Lesen Sie hier weiter: Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.: Finalisten für BKM-Preis Kulturelle Bildung 2012 stehen fest.