Spielend die Mark entdecken – Neue Kulturland-Kampagne beleuchtet „Kindheit in Brandenburg“

Zahlreiche kulturelle, wissenschaftliche, künstlerische und touristische Veranstaltungen werden in diesem Jahr das aktuelle Thema des Vereins Kulturland Brandenburg begleiten. Das gaben Kulturministerin Sabine Kunst (parteilos) und Kulturland-Geschäftsführerin Brigitte Faber-Schmidt heute in Potsdam bekannt. Das Thema lautet „spiel und ernst – ernst und spiel. kindheit in brandenburg“.

Lesen Sie hier weiter: Spielend die Mark entdecken – Neue Kulturland-Kampagne beleuchtet „Kindheit in Brandenburg“ – Märkische Allgemeine – Nachrichten für das Land Brandenburg.

Brandenburgs Kulturpolitische Leitlinien veröffentlicht

Die Kulturpolitische Strategie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur ist jetzt in Form einer Broschüre erhältlich. Darin lassen sich die Schwerpunkte der brandenburgischen Kulturförderung für die kommenden Jahre nachlesen. Das Heft „Kulturpolitische Strategie 2012“ umfasst 30 Seiten und kann im Kulturministerium telefonisch oder per Email bestellt werden.

Das Papier ist mit Kulturakteuren, den Kommunen und vielen Interessierten diskutiert und entwickelt worden. Zu den neuen landespolitischen Schwerpunkten „Kulturelle Bildung“, „Regionale Identität“ und „Kulturtourismus“ fanden in den vergangenen Monaten eigens Fachforen statt. Weitere Diskussionsrunden gab es u.a. im Kulturausschuss des Landes Brandenburg, beim Sorbenrat, beim Städte- und Gemeindebund, beim Landkreistag und beim Museumsverband.

Der Eigenwert der Kultur bildet den Ausgangspunkt der kulturpolitischen Strategie. Oberster Grundsatz ist die Freiheit der Kunst. Neben der neuen Schwerpunktsetzung, die neben den oben genannten Bereichen auch die Aktivierung des ehrenamtlichen Engagements und von Innovationen in der Kultur umfasst, ist ein wesentlicher Leitgedanke der künftigen Förderpolitik die strukturelle und inhaltliche Konzentration der Fördermittel. Ziel ist es, die Mittel durch Bündelung von Kräften effektiver und effizienter einzusetzen. Kultureinrichtungen, die ähnliche Aufgabenprofile haben, sollen enger kooperieren und – überall dort, wo es sinnvoll ist – auch institutionell zusammengeführt werden.

Die Broschüre „Kulturpolitische Strategie“ steht zum Herunterladen bereit auf der Internetseite des Ministeriums www.mwfk.brandenburg.de oder kann bestellt werden: Telefonisch unter 0331/ 866-4901 oder per Email unter mwfk@mwfk.brandenburg.de

(Quelle: http://www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.315087.de)

Ein junges und ein altes „Ich“ – Senioren für Stückentwicklung im Frankfurter Kleist Forum gesucht

Warst du der Klassenclown? Oder eher der Außenseiter? Wer war dein Lieblingslehrer? Und warum? Was war ein prägender Moment in deiner Schulzeit? Mit Fragen wie diesen und Eindrücken aus der eigenen Schulzeit werden sich von November 2012 bis Juni 2013 Jugendliche und Senioren im Kleist Forum in Frankfurt (Oder) gemeinsam auseinandersetzen können. Theaterpädagogin Caroline Schließmann von der Messe und Veranstaltungs GmbH wird ein neues Stück zum Thema Schule mit älteren und jungen Leuten aus dem Jugendclub im Kleist Forum entwickeln, das im Juni 2013 Premiere hat. Dafür sucht sie nun weitere theaterinteressierte Senioren, die gemeinsam mit dem Seniorentheater Spätlese und den Jugendlichen aus dem Jugendclub sich auf das Theaterprojekt einlassen wollen.

Mehr dazu hier: Kreatives Brandenburg – Willkommen.

Gastspiel in Bad Belzig: Fritz – Avec souci!

Foto: Sebastian Maihs

Das „Theater ohne Bühne“ der Jugendkunstschule Neuruppin ist am Freitag, 14. September mit seiner aktuellen Produktion in Bad Belzig zu Gast:

Fritz – Avec souci! (mit Sorge) – Theaterstück über den Familienkrieg während der Jugend Friedrichs des Zweiten, genannt „der Große“.

Die Erziehung des preußischen Thronfolgers Friedrichs des Zweiten ist für ihre Brutalität bekannt. Dahinter steht ein beklemmender Ehekrieg. Angeheizt durch die Intrigen europäischer Diplomaten kommt es 1730 in der preußischen Königsfamilie zu einem brutalen Kampf von Jedem gegen Jeden.

Die preußische Königsfamilie ist eine von Ehrgeiz und Standesdünkel zerfressene Bagage, die miteinander nur in ihrem unbedingten Willen zur Macht übereinstimmt:

Die elitäre Mutter entstammt dem alten europäischen Adelsgeschlecht der „Welfen“. Sie schämt sich dafür, „nur“ Königin des jungen Königreichs Preußen zu sein. Ihr Vater und später ihr Bruder sind Könige des traditionsbewussten übermächtigen England. Sie will, dass Friedrich und seine Schwester in einer Doppelhochzeit den englischen Thronfolger und dessen Schwester heiraten, dadurch der Enge Preußens entkommen und sich auf europäischem Parkett beweisen. Sie erzieht sie der Mode folgend im weltabgewandten Geist des Rokoko-Adels.

Der pragmatische Vater bezeichnet sich als „Herr und Knecht des Sandes und der Sümpfe“, erneuert die Wirtschaft, entschuldet sein Land, beschneidet radikal die Macht des Adels, gründet einen „Beamtenstaat“  und reformiert das Gesundheits-  und Rechtswesen. Er macht Preußen zu einer wichtigen Militärmacht und will von Altertum, Philosophie und den Gespreiztheiten des Rokoko-Adels nichts wissen. Neben seinem politischen Reformeifer ist er für seine Grausamkeit, Grobschlächtigkeit und Sturheit bekannt.

Zum Familienterror kommt es, als der Vater politisch motiviert andere Hochzeitspläne für seine Kinder zu schmieden beginnt als seine Ehefrau.

Im Schlafzimmer des preußischen Soldatenkönigs kreuzt sich europäische Geschichte, stehen sich alter europäischer Adel und neuer preußischer Beamtenstaat gegenüber. Es streiten vereinsamte und deformierte Individuen um Macht und Status.

Die Darsteller des „Theater ohne Bühne“ nähern sich diesem Stoff in respektvoller und rotziger Weise. Ausgehend von den Memoiren der Schwester Friedrichs, die spätere Wilhelmine von Bayreuth, historischem Material und Heinrich Manns Stückfragment „Die traurige Geschichte von der Kindheit und Jugend Friedrichs des Großen“  hat das „Theater ohne Bühne“ unter der Leitung von Sebastian Eggers und Sebastian Maihs eine eigene Fassung erarbeitet. Sie ordnet das Aufwachsen Friedrichs in seinen europäischen Kontext ein und ergänzt es um die weibliche Seite, die Sicht auf die Königin und die Prinzessin Wilhelmine.

Wie human gehen wir miteinander um, wenn Macht und Status auf dem Spiel stehen? Welche Rolle spielen Werte in der „großen Politik“? Wie schnell verraten wir die Menschen, denen wir familiär am engsten verbunden sind?

Das „Theater ohne Bühne“ entführt in dieser brisanten Mischung aus Familientragödie, Jugenddrama und Polit-Thriller in ein Klima, in dem der Stärkere und Skrupellosere gewinnt und Politik vor allem eins ist: Ein dreckiges Geschäft.

Gastspiel in Bad Belzig: Freitag, 14. September 2012, 19.30 Uhr
Auftrittsort: Studiobühne Belzig (Sitz des Jugendtheaters Strumpfhose), Weizgrunderstr. 1, 14806 Belzig
Eintritt: 6,-Euro/5,- Euro

Kartenvorbestellungen unter 03384-194250 (Frank Grünert)

Ehe und andere Unmöglichkeiten

Die Ehe – das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Da sind sich alle einig: Die Jungen und die Alten, die Schauspieler und die Zuschauer. „Mögen Sie Monogamie? Dann werden Sie doch ein Schwan“, sagen die zwei schwarz gewandeten Narren. Jede Blaumeise träume doch vom Fremdgehen, von einem Techtelmechtel mit einem Zugvogel oder einem Abenteuer im Adlerhorst. Man höre: „Die sexuellen Fantasien der Kohlmeisen sind statistisch erfasst!“

Lesen Sie weiter:

Ehe und andere Unmöglichkeiten – Das Amateurtheater Spielbrett aus Dresden hat in Neuruppin seine sommerliche Planwagentour zu den märkischen Seen begonnen – Märkische Allgemeine – Nachrichten für das Land Brandenburg.

Toter Mann und lebendige Akteure

Der Mann und die Frau trauen einander nicht mehr so recht über den Weg. Sie werfen einander vor, den anderen nicht mehr so zu lieben wie einst. Schließlich kommt der Mann auf eine Idee, die seinen Verdacht bestätigen soll – und am Ende auch wird: Er stellt sich tot. Nur als die Nachbarin hereinkommt, trauert die Gattin, bald aber denkt sie an die nächste Heirat.

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Toter Mann und lebendige Akteure – Märkische Oderzeitung.

Schöne Nase besucht hässliche Ohren…

So sähe das also aus, wenn die Nase ein Eigenleben hätte: Zehn Männer und Frauen schnüffeln an Säulen und Vorhängen. „Jetzt schaut sich die Nase die Augen an“, gibt Daniel Heinz die nächste Anweisung. „Ich bin schön, mein Gott, da sind ja die Ohren, sind die hässlich – gebt der Nase einen Charakter“, fordert der Schauspieler vom Theater Frankfurt (Oder) die Teilnehmer des Workshops Körper und Bewegung auf.

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Schöne Nase besucht hässliche Ohren… – Märkische Oderzeitung.

10. Brandenburger Jugendkulturtage 2012 „Kultur bildet!

Grenzenlos. “Deutschland – Polen – Litauen“

Anmeldung ab sofort möglich !

„Kultur bildet! Grenzenlos. “Deutschland – Polen – Litauen“ vom 17.08. bis zum 19.08.2012 im Jugendbildungszentrum Blossin

Die Niederlassung Brandenburg der Stiftung SPI führt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Landesjugendamt Brandenburg und dem Deutsch- Polnischen Jugendwerk die 10. Brandenburger Jugendkulturtage unter dem Motto „Kultur bildet! Grenzenlos.“ im Jugendbildungszentrum Blossin (Landkreis Dahme-Spreewald) durch. Zum dritten Mal trinational, werden auch in diesem Jahr, neben deutschen und polnischen Jugendlichen, Teilnehmer aus Litauen erwartet.

Weitere Informationen:

10. Brandenburger Jugendkulturtage 2012 „Kultur bildet! Grenzenlos. “Deutschland – Polen – Litauen“.