Tolle Geschichte(n)

BuchtitelBuch über nichtprofessionelles Theater in Sachsen

Wer weiß schon noch, was sich vor 20, 30 oder gar 100 Jahren ereignet hat? Dabei kann Geschichte nicht nur spannend und interessant sein, sondern auch viel darüber erzählen, wie unsere Altvorderen mit ihren Problemen umgegangen sind. Und diese Probleme sind uns mitunter heute noch oder wieder recht vertraut. Deshalb entschloss sich der Landesverband Amateurtheater Sachsen 2009 aufzuschreiben, wie sich das nichtprofessionelle Theater in Sachsen entwickelt hat. Das Buch-Projekt wurde auch deshalb begonnen, weil sich bis dahin in den Bereichen Forschung und Fachbuch keiner mit diesem Thema beschäftigen wollte.
Das umfangreiche Gebiet musste natürlich thematisch und zeitlich begrenzt werden, und so beschränkten wir uns im Wesentlichen auf das Schauspiel und auf einen Zeitraum von 500 Jahren. Aber dennoch stellte die Aufgabe eine ungeheure Herausforderung dar, bei der 16 Autoren und ein Redaktionskollektiv alle Hände voll zu tun hatten. Entstanden ist daraus das Buch Auf der Scene – Gesichter des nichtprofessionellen Theaters in Sachsen von 1500 bis 2000, welches der Verband zum Fachtag „Amateurtheater. Woher – Wohin?“ am 16. November 2013 in Dresden vorstellte.

In sieben Kapiteln und 23 Einzelbeiträgen werden verschiedene Etappen dieser sächsischen Kulturgeschichte abgehandelt. Die Beiträge erzählen vom Schultheater des 16. bis 19. Jahrhunderts, von der Festkultur am Dresdner Hof, den Weihnachtsspielen im Erzgebirge wie auch von der Vereinstheaterbewegung. Erstmalig liegt nun auch eine geschlossene Darstellung der Geschichte des Amateurtheaters der DDR für den sächsischen Raum vor. Die Zeit nach 1989 sowie das sorbische Laientheater wurden ebenfalls in die Betrachtung einbezogen.
Sachsen war schon immer ein Land mit reicher Theaterkultur. So existierten zum Beispiel in der Zeit des blühenden Vereinswesens bis zu sieben Dachorganisationen für nichtprofessionelle Theater. Der aufstrebende „Reichsverband für Volksspielkunst, Volksbildung und Jugendpflege“ mit Sitz in Dresden hatte u. a. Mitgliedsverbände aus Hamburg und Bayern in seinen Reihen und rang mit dem „Reichsbund für Volksbühnenspiele“ (Vorläufer des BDAT) um die Führung in Deutschland.

Bewusst haben wir uns nicht nur auf die Geschichte unseres Verbandes beschränkt, weil wir glauben, dass nichtprofessionelles Theater eben mehr ist als Hobby und Privatsache. Darstellerische Betätigung gehört zu den Urtrieben der Menschen und bildet einen wesentlichen Bestandteil der menschlichen Kommunikation. Dies mit dem Buch wieder in das Blickfeld der Politik und Gesellschaft zu rücken, ist ein Anliege unserer Arbeit. Gleichzeit wollen wir damit das Interesse an der tollen und spannenden Geschichte des Amateurtheaters nicht nur bei den Mitgliedern befördern. Karl Uwe Baum

„Auf der Scene – Gesichter des nichtprofessionellen Theaters in Sachsen von 1500 bis 2000“, Autorenkollektiv, Landesverband Amateurtheater Sachsen (Hg.), Sax Verlag Markkleeberg, 2013, 169 schw./w. Abb., 33 farbige Abb., Personen- und Ortsregister, Zeittafel, Autorenbiografien, Vorwort von Prof. Karl-Siegbert Rehberg (TU Dresden), 396 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-86729-123-1, 24,80 €

Premiere „Lysistrate“ im THEATER Stolperdraht

Lysistrate 12.2.14Das Jugendensemble vom THEATER Stolperdraht hat eine neue Inszenierung mit dem Titel Lysistrate“ erarbeitet.

Die Premiere findet am Samstag, dem 22. März 2014 um 19 Uhr im Saal des Vereinshauses „Kosmonaut“, in der Berliner Straße 52 in Schwedt, statt.

Die zweite Vorstellung ist am 10. April 2014 um 9.30 Uhr geplant.

„Lysistrate“ ist ein musikalisches Lustspiel von Manuel Kressin frei nach Aristophanes.

Lysistrata gehört zu den bekanntesten Komödien des griechischen Dichters Aristophanes. Sie wurde von ihm 411 v. Chr., im zwanzigsten Jahr des Peloponnesischen Krieges, zur Aufführung gebracht. Das Stück thematisiert den Kampf der Frauen gegen die Männer als Verursacher von Krieg und den damit verbundenen Leiden. Getreu dem Motto „Make love – not war!“ verschwören sich die Frauen Athens und Spartas, um den Frieden zu erzwingen. Sie besetzen unter Führung der Titelheldin Lysistrata die Akropolis und verweigern sich fortan sexuell gegenüber ihren Gatten. Nach einigen Verwicklungen und Rückschritten führt der Liebesentzug tatsächlich zum Erfolg.

Diese bissige und auch noch nach 2.425 Jahren aktuelle Komödie – es werden immer wieder neue Kriege angezettelt – kommt in dieser Inszenierung als modernes Lustspiel mit viel flotter Musik daher. Es geht nicht nur um den Konflikt Krieg oder Frieden, sondern auch um den ewigen Kampf der Geschlechter, der hier mit viel Humor präsentiert wird.

Mögen sich die Zuschauer prächtig amüsieren, aber auch an der einen oder anderen Stelle nachdenklich innehalten.

Es spielen und singen 10 Darsteller des Jugendensembles im Alter von 13 bis 18 Jahren.

Die Regie führt Uwe Schmiedel (Uckermärkische Bühnen Schwedt). Die Lieder wurden von Sebastian Undisz komponiert, von Dirk Eisenacher vertont und unter der Leitung von Susanne von Lonski einstudiert.

Gedacht ist das Stück für junge Leute ab 14 Jahre und alle Theaterfreunde.

Gern vereinbaren wir auch individuell Termine für große Gruppen und Klassen.

Kartenvorbestellungen und Informationen:

im  Büro THEATER Stolperdraht e.V. in der Berliner Straße 52 a („Kosmonaut“)

Tel.:       0 33 32 / 2 35 51

E-Mail: stolperdraht@swschwedt.de

Außergewöhnlich und tiefsinnig

Ende Januar wurde an zwei Abenden auf der Burg Storkow etwas für Leute geboten, die neugierig sind auf das Außergewöhnliche und Tiefsinnige. Zu Gast war das aus Constanze und Toni Röhn sowie Kristin Kuhnt bestehende Amateurtheater „Lumota“, das sich als „Geschichten-, Tanz- & Theaterensemble“ versteht. Seine zehnte eigene Produktion seit seiner Gründung 1998 heißt „Frauen und dazwischen“ und ist eine Collage aus Ausdruckstanz, Pantomime, Schauspiel und Film. Statt Kulissen werden Bilder projiziert, Natur, Architektur oder abstrakte Strukturen zeigend, und als Musik wird auf alle möglichen Stile von Klassik bis Rock zurückgegriffen.

Lesen Sie weiter bei der Märkischen Oderzeitung (Quelle)

Die ThyrowerTheaterTruppe spielt die Komödie „Weihnachtstheater“ in der KULTURscheune Thyrow

fgfNach dem Erfolg von 2011 wird die Komödie wiederholt auf die Bühne gebracht. Die Truppe spielt ein Stück, bei dem sich die Akteure der TTT teilweise selbst „auf die Schippe“ nehmen. Der Titel des Stückes lautet daher auch „Weihnachtstheater“ (von W. Schönwalder).

Zum Inhalt: Eine Amateurtheater-Gruppe (es könnte die ThyrowerTheaterTruppe sein) probt, erstmals mit einer fremden Regisseurin. Es soll die Weihnachts- geschichte als Theaterstück eingeübt werden. Den Text hat die eigene Autorin verfasst. Nicht nur, dass nun die verschiedensten Eitelkeiten aller Akteure aufeinanderprallen, es ergeben sich auch allerhand Schwierigkeiten daraus, dass die Gruppe das Stück nicht richtig besetzen kann, da sie eine Darstellerin zu viel und einen Darsteller zu wenig hat. Es muss also ein Hirte und später ein „Heiliger König“
weiblich besetzt werden. Die Regisseurin leidet schrecklich unter all diesen Unzulänglichkeiten, die hier und da regelrecht zum Slapstick geraten, und noch mehr darunter, dass die Amateurgruppe das alles nicht so tragisch sieht. Eigentlich gerät jede Probe zum Fiasko. Als man kurz davor ist, sich aus Verzweiflung zu trennen, rettet ausgerechnet der am wenigsten engagiert erscheinende Akteur der Gruppe das Ganze mit einem kleinen, aber unerwarteten Happy End.

Die Komödie „Weihnachtstheater“ wird in der KULTURscheune des Gemeindezentrums Thyrow, Thyrower Bahnhofstr. 89 aufgeführt. Die Spieltermine:

Samstag, 21.12.2013, 18.00 Uhr
Sonntag, 22.12.2013 (4. Advent), 16.00 Uhr

Karten ab 7.- EUR gibt es ab So., d. 01.12.13 im „Eiscafe Thyrow“, Thyrower Bahnhofstr. 101 und nach Verfügbarkeit an der Abendkasse. Weiterhin können Karten auch online unter http://www.ThyrowerTheaterTruppe.de reserviert werden.

Weitere Informationen zum Stück im Internet unter: http://www.ThyrowerTheaterTruppe.de

dg

Theater polarisiert, konfrontiert, schafft Begegnung und heizt Debatten an

Georgien_DonJuan

Foto: Frank Weymann

Spannende Theatertage Europäischer Kulturen in Paderborn

Provokation, Irritation, Faszination und Begeisterung: Ein Potpourri an Stimmungen und Emotionen kennzeichnete die diesjährigen Theatertage Europäischer Kulturen vom 3. bis 7. Juli in Paderborn und machten sie zu einem spannenden und nachhaltigem Ereignis. Zehn freie und nichtprofessionelle Gruppen aus sechs Nationen stellten ihre Inszenierungen vor und erläuterten in öffentlichen Aufführungsgesprächen ihre Ideen, Konzepte und Herangehensweisen. Der künstlerische Austausch, das Hinterfragen von Rahmenbedingungen für die jeweiligen Produktionen und die Erläuterung der Methodik vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund waren zentrale Bestandteile dieses Treffens. „Eine große Bandbreite an Theaterformen und Stilmitteln wurde hier vorgestellt, die viele Impulse geben konnten“, erläuterte Festivalleiter Franz-Josef-Witting und zog mit rund 2.500 Festivalbesuchern ein positives Fazit.

Eröffnet wurde das Festival von Schülerinnen und Schülern der Rudolf-Steiner-Schule, Schloß Hamborn, mit dem Stück „Herr der Diebe“ nach dem Roman von Cornelia Funke. Verschiedene theatrale und musikalische Stilmittel, vor allem aber die große Spielfreude des Ensembles kennzeichneten die Inszenierung, in der es um die Stärken von Kindern geht, aber auch um ihre Verletzlichkeit, um Vertrauen und Mut.

Lebensträume von der eigenen Wohnung bis zum Job als Fußballmoderator standen im Mittelpunkt einer sensibel inszenierten Collage der Theatergruppe „Die Weltenbrecher“ von der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg. Mit viel Witz, Eigenironie und mit ihrer Bühnenpräsenz zeigten die geistig behinderten Darsteller in ihrem Stück „Wo der Pfeffer wächst“, dass sie künstlerisch ernst zu nehmen sind.

In dem Drama „Von Mäusen und Menschen“ nach John Steinbeck spürte die Studio-Bühne Essen dem Lebenstraum und der ungewöhnlichen Freundschaft zweier heimatloser Tagelöhner nach. Einfühlsam und präzise arbeitete die Inszenierung die Not der Menschen in wirtschaftlichen Krisenzeiten heraus und offenbarte individuelle Defizite im menschlichen Miteinander.

Ein Tisch, Stühle, ein Vogelkäfig, Männer spielen Karten, Frauen locken – Begegnungen und Szenen in einem Haus: Mit ästhetischen Bildern, kunstvoll arrangiert, entwickelte das Dance Studio „The Crystal Cube of Brightness“ aus Sisak/Kroation mit „Let me go“ eine ausdrucksstarke Tanztheaterproduktion. Liebe und Ablehnung, Gemeinschaft und Isolation, Bedürfnisse und Ängste wurden sichtbar und gaben Assoziationen Raum. Sie konfrontierten und begeisterten. In der Inszenierung „99 Prozent“ des spinaTheater aus Solingen schreien die jungen Darsteller ihren Unmut über politische, gesellschaftliche und soziale Missstände heraus: Sie sind gegen mediale Verdummung, gegen die Macht globaler Finanzakteure, gegen Korruption, die „Lebensmittelmafia“ – und sie wissen nicht, wie der Einzelne etwas ändern kann. Mit ihrer Hilflosigkeit konfrontierten sie das Publikum, traten in eine provozierende Interaktion und versetzten Zuschauer in größte Anspannung. Diese Aufführung war ein spannungsreicher „Grenzgang“, das Aufführungsgespräch unerlässlich! Liebe, Hass, Rache, Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit waren einige der Ingredienzen von „Elektra“. Die Inszenierung nach László Gyurkó, vorgestellt von Spielbrett Dresden, zeigte die Geschichte aus der griechischen Mythologie in modernem Gewand und mit aktuellen Bezügen. Die Frage nach Freiheit und Demokratie, aber auch die Instrumentalisierung von Menschen, wurde von den Protagonisten und dem Ensemble eindrucksvoll in Szene gesetzt. Die ambivalente Beziehung des Mädchens Tal zu ihrer Mutter stand im Mittelpunkt der israelischen Produktion „Die schwarze Prinzessin“. In englischer Sprache nahmen die Darsteller die Zuschauer mit auf eine kurzweilige und berührende Reise durch die widersprüchliche Gedankenwelt einer Pubertierenden. Dabei kamen sie ganz ohne Requisite aus, die sie durch eine hervorragend choreographierte Körperarbeit ersetzten.

Foto: Frank Weymann

Foto: Frank Weymann

Wie ist es, in Österreich fremd zu sein? Eingebettet in eine Krimigeschichte, persiflierte die multikulturelle Theatergruppe „Die Fremden“ aus Wien eigene Erfahrungen und Missstände, mit denen Einwanderer umgehen müssen. Die Gründung eines Cateringunternehmens, „Happy im Biss“, führte hier zu fatalen Situationen, die ähnlich einer Screwball-Komödie aufbereitet wurden. Die Requisiten am Flughafen verloren, aber „Don Juan“ im Gepäck: Das Kutaisi Youth Theatre aus Georgien zeigte eine humorvoll überzogene Kurzversion der Komödie nach der Vorlage von Molière. Temperamentvoll und lasziv spielte die Protagonistin in der Tanztheaterproduktion mit ihren Verehrern und führte den jungen Don Juan ins Verderben.

Wie man richtig bei einem Poetry-Slam applaudiert, lernte das Publikum bei der Präsentation erster Workshopergebnisse aus dem deutsch-französischen Jugendprojekt interCultour. Zehn Jugendliche erarbeiteten frische, lyrische Texte, die sie mal humorvoll, mal philosophisch, mal erotisch präsentierten. Die neue Sprachmischung „Denglais“ (Deutsch-Englisch-Francais) gab dem Ganzen eine besondere Note. Einen furiosen Abschluss mit Standing Ovations fand das Festival in der russischen Version von Heinrich Bölls „Ansichten eines Clowns“. Als Mischung aus Schauspiel und clownesker Akrobatik erzählte die Inszenierung die Geschichte von Hans Schnier, Bölls traurigem Clown aus dem Deutschland der Nachkriegszeit. Meisterhaft gelang dem Ensemble dabei die Übertragung ins Zeitlose und Internationale. Eine Romanadaption, die fast ohne Worte auskam und stets nah am Zuschauer war.

Was ein internationales Festival wie dieses auszeichnet, fasste Josef Hollos, Vorsitzender des Zentraleuropäischen Komitees des Weltverbandes AITA/IATA, so zusammen: „Man erkennt, wo das Wesentliche liegt, was einen beeindruckt und hinterfragt auch die eigene Arbeit. Es ist ein Lernen, ein Vergleichen, ein Erfahrungsaustausch und eine Motivation, besser zu werden!“

Das Festival wurde veranstaltet vom Bund Deutscher Amateurtheater in Zusammenarbeit mit dem Amateurtheaterverband Nordrhein-Westfalen, Ausrichter war das theater der jugend, Heimatbühne Paderborn e.V.
Das Festival wurde gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, über den Bund Deutscher Amateurtheater aus Mitteln des Auswärtigen Amtes, vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, durch die Stadt Paderborn. Das interCultour-Projekt wurde gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.

Katrin Kellermann

Israel_SchwarzePrinzessin

Foto: Frank Weymann

 

“Das vergess ich nie…!”- Erinnerungen an die Schulzeit” in Frankfurt (Oder)

Ein Stück über die Erinnerungen an die  Schulzeit ab 1914. Inszeniert von Caroline Schließmann, die gemeinsam mit dem Seniorentheater Spätlese vom BATV und dem Jugend Theaterclub vom Kleistforum diese Thematik erarbeitete, wobei ich den Eindruck hatte, alles spielte erst gestern. Eine wunderbar authentische Darstellung aller Schauspieler, die mit Liebe zum Detail in der Lage waren, sich in die ganz persönlichen Geschichten der Zeitzeugen hineinzuversetzen.

Bis auf die letzte Vorstellung: ausverkauft! Kein Wunder, denn es war großartig.

„Das vergess ich nie…!“- Erinnerungen an die Schulzeit“ in Frankfurt (Oder)

Ein ganz besonderes Ensemble, der Theaterclub im Kleist Forum und das Seniorentheater Spätlese, reist durch das Gestern, Heute und Morgen seiner Schulzeit. 21 Spielbegeisterte im Alter von 14 bis 79 Jahren entwickelten dieses Projekt. Sie alle erzählen und spielen tief persönlich, mutig und würdevoll, wie Schule war, ist und sein könnte. Alle mussten oder müssen zur Schule. Eine träumt sich zurück, ein anderer ist froh, dass es vorbei, und wieder eine weiß, dass alles ganz anderes werden müsste. Geliebte und verhasste Lehrer; Mitschüler, die man nicht vergessen wird oder längst vergessen hat; Zahlen, die nicht in den Kopf wollen; Lieder, die nie wieder aus dem Kopf wollen; Gesichter, Stimmen und Gerüche; die erste Liebe; Kritzeleien an Wänden und Getuschel in den Gängen. Und am Ende der traumverlorene Blick aus dem Fenster, wenn wir von der Zukunft träumen.

73 Jahre Schulzeit auf der Bühne, vereint in einem einzigen Klassenzimmer, das sich in die Schauplätze des Erwachsenwerdens verwandelt. 21 Darsteller vor einer großen, schwarzen Tafel, die nichts für sich behält.

Der Gong läutet, es ist Zeit: die Stunde beginnt.

Regie: Caroline Schließmann

Vorstellungen am 2. Juni 2013 (Premiere), 11. Juni 2013, 16. Juni 2013 und 18. Juni 2013 jeweils 18.00 Uhr

Grimm?! – Premiere in Potsdam

UnbenanntDie erste kleine Inszenierung des studentischen Theaters UNIATER e. V. Potsdam:

Grimm?!

Zu sehen ist das studentische Darstellerensemble UNIATER, ein E-Cellist, ein Ambient-Noise-DJ, der uns live eine Klanginstallation unter das Stück legt, ein kleines Schattenspiel in einem alten Fenster sowie ein rollendes Bett. Die Bühne besteht aus zwei durch einen Gang verbundene Spielflächen und das Publikum sitzt quasi mitten im Geschehen, das oft nur spartanisch durch (LED-)Kerzen illuminiert wird. Das Ganze ist ein hier und da surreales Potpourri bekannter Grimm-Märchen, die traumartig ineinander übergehen.

www.uniater.de

Vorstellungen:
24./26.05. sowie 07./09.06.2013, je 20 Uhr im FreiLand Potsdam
23.05.2013, 20:15 Uhr öffentliche Generalprobe

In der Presse: www.pnn.de und www.maerkischeallgemeine.de

Politikunterricht mit bunten BHs – Premiere in Schwedt

Schwedter Stechäpfel

Schwedter Stechäpfel

Der Schwedter hat immer eine Meinung, ist aber mit ihr nicht einverstanden. So lautet ein Umfrageergebnis der „Stechäpfel“ unter dem Publikum. Mit dem Programm „Wählen, quälen, Kreuzchen zählen“, das am Montag Premiere feierte, geht das Seniorenkabarrett weit über Laienschauspiel hinaus.

Lesen Sie hier weiter: http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/uckermark/artikel9/dg/0/1/1143746/

20. Frühlingsfest im Kosmonaut Schwedt

Foto: THEATER Stolperdraht

Am Samstag, dem 16. März 2013 findet von 10 bis 17 Uhr in Schwedt im Kosmonaut, Berliner Straße 52, das schon zur Tradition gewordene Frühlingsfest statt.

Zum 20. Mal richtet das Theater Stolperdraht gemeinsam mit dem Kulturbund und vielen Schwedter Vereinen das diesjährige Fest aus. Alle Kinder, Eltern, Großeltern und interessierte Bürger sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei. Die Stadt Schwedt fördert das Fest.

Auf dem Programm stehen bekannte und neue Aktivitäten wie ein lustiges Mitmachprogramm des Külzclubs und Jonglieren mit Peter in der Sporthalle. Im Foyer gibt es viele Mal- und Bastelangebote der Vereine, unter anderem vom Uckermärkischen Jugendwerk, vom Frauenverein, vom Uckermärkischen Bildungsverbund, vom Karthausclub und Kinderschminken mit Stolperdraht. Der Kulturbund lädt zur Seidenmalerei ein und bietet allen Gästen Einblick in die vielfältige Arbeit des Vereins. Vor dem Haus werden die Gäste von verschiedenen Tieren in einem kleinen Streichelzoo des Angermünder Tierheims begrüßt. Ein Kinderkarussell steht für die jüngsten Besucher bereit. Geplant ist ein abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen und Zuschauen:

im Saal:

10:30 Uhr  – „Die Vogelhochzeit“  Premiere des neuen Kinderstückes des Theater Stolperdraht

ab 11:30 Uhr – Der Chor des PCK-Seniorenvereins begrüßt den Frühling.

ab 12:30 Uhr – Junge Tänzer stellen sich vor.

ab 14:00 Uhr – viel Spaß, Musik und Spiele mit Clown Faxilus

Zur Stärkung gibt es Eis, Waffeln, Crêpes, Kuchen, russische Spezialitäten, Gegrilltes,  Popcorn und Getränke.