Theater im Glien zeigt eine Komödie um Lebenslügen und andere Unwahrheiten von Norbert Franck: „Lauter krumme Dinger“

Sylvie Meisel ist verzweifelt. Die Ehe mit Egon droht an zunehmender Entfremdung zu scheitern. Sie schüttet ihr Herz mal wieder vor ihrer Freundin Nora Bollermann aus, die das bald nicht mehr hören kann. Weil es immer wieder nur darum geht, dass Egons Einstellung zu Frauen haarsträubend konservativ ist. Er duldet nicht, dass Sylvie einer beruflichen Beschäftigung nachgeht, weil sich das in seinen Augen „nicht schickt“. Er sieht sich allein als Ernährer der Familie, sein Antiquitätenladen „schmeiße ja auch genug ab“. Doch seit ihrer beider Tochter Biggie aus dem Haus ist, langweilt Sylvie sich zu Tode und hat, zusammen mit Nora und natürlich ohne Egons Wissen, die Erlebnisbar „Dancing Queens“ eröffnet, die am Rande von Berlin zu einer attraktiven Location für Nachtschwärmer geworden ist. Dieses streng geheime Projekt erfordert höchste Konzentration und entsprechendes Organisationstalent, um es vor Egon zu verbergen.

Was Sylvie nicht weiß, ist, dass Egon ebenfalls ein Geheimnis mit sich herum trägt, dessen Entdeckung ähnlich verheerende Folgen haben würde. Egon war zu früheren Zeiten mal ein erfolgreicher Einbrecher, der so clever war, dass er nie geschnappt wurde. Egon hat mit dieser Vergangenheit aber schon lange abgeschlossen und lebt jetzt ehrlich und solide. Bis er eines Tages von Tekla Hermes aufgesucht wird, mit der er damals ein Verhältnis hatte.

Zu allem Überfluss meldet sich auch noch sein Einbrecherkumpel Dickie Finster aus dem Knast und aus der Vergangenheit zurück und versucht ihn zu einem erneuten „Supercoup“ zu überreden. Das Lügengebäude droht auseinander zu brechen!
Dummerweise heften sich nun auch noch Kriminalkommissar Fred Kronisch und seine Assistentin Nathalie Knopf an Dickies Fersen, um seinen neuesten Aktivitäten auf die Spur zu kommen…

Bei der Aufführung kommt natürlich auch die Erlebnisbar „Dancing Queens“ nicht zu kurz…

2 Akte, Pause nach dem 1.Akt von ca. 20 min

Die Premiere ist ausverkauft.

Das Publikum darf sich wieder auf unterhaltsame und fröhliche Stunden im „Schwanenkrug“ freuen. Wer dabei sein möchte, sollte seine Karten möglichst bald telefonisch unter  0152 55328403 oder online vorbestellen: http://www.theater-im-glien.de

Ort:   Schwanenkrug       Schönwalde Glien Siedlung, Berliner Allee 9

09.11.2019 19:00 Premiere 

01.12.2019 17:00 Dinner  

 26.01.2020 17:00  

 09.02.2020 17:00   

15.03.2020 17:00

29.03.2020 17:00

Bei ausverkauften Vorstellungen sind gegebenenfalls Restkarten an der Abendkasse erhältlich.

Von Landluft 2.0 über Bundesfreiwilligendienst bis zu amarena Jahrestagung des Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) in Geldersheim

Foto: Katrin Kellermann

Am 14./15. September trafen sich rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der 18 Mitgliedsverbände des Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) in Geldersheim (Unterfranken) zur jährlichen Bundesversammlung. Wilfried Brust, Ehrenvorsitzender des örtlichen Vereins für Heimat- und Brauchtumspflege und der Geldersheimer Bürgermeister Oliver Brust hießen die Teilnehmenden herzlich willkommen. Als internationale Gäste nahmen Ulrike Pleyer und Cäcilia Zöhrer vom Österreichischen Bundesverband für außerberufliches Theater, Maria Thaler Neuwirth vom Südtiroler Theaterverband und Christel Gbaguidi aus Benin, Vorstandsmitglied des Welttheaterverbandes AITA/IATA, an der Versammlung teil.

Der Vorsitzende des Bundesarbeitskreises „Mundart und Sprachen“ Josef Sedlmeier und das Präsidium des BDAT zogen ein positives Fazit zum Ausklang des 3. Volks- und Mundarttheaterfestivals WURZELWERK (12. bis 15. September in Sömmersdorf), das mit sechs Aufführungen in hervorragender Atmosphäre stattfand und in seiner Wirkung als Impulsgeber bundesweite Ausstrahlung hat.

Die Bundesversammlung entlastete das Geschäftsführende Präsidium für den Jahresabschluss 2018 und verabschiedete den Wirtschaftsplan 2020. Aufgrund der knappen Haushaltslage musste das Geschäftsführende Präsidium im kommenden Jahr Kürzungen bei Projekten vertreten, darunter auch eine Umstellung bei der Zeitschrift für Amateurtheater und Kulturpolitik „Spiel und Bühne“, die künftig mit verändertem Konzept nur noch einmal jährlich erscheinen wird.

Aktuell bringt der BDAT in Zusammenarbeit mit sechs Mitgliedsverbänden das Projekt „Landluft 2.0“ auf den Weg. Unterstützt durch ein digitales Begleitkonzept soll das Vernetzungsprojekt innovative Impulse für Amateurtheaterbühnen im ländlichen Raum ermöglichen. Es wird im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Endwicklung (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gefördert!

Für das Jahr 2020 stehen u. a. der Deutsche Amateurtheaterpreis amarena mit dem Preisträgerfestival in Baden-Württemberg sowie die Fachtagung zum Deutschen Kindertheater-Fest in Lübeck im Fokus. Diverse Fortbildungsveranstaltungen und die weitere Stärkung des Bundesfreiwilligendienstes Kultur und Bildung 27plus im Amateurtheater, in dem sich derzeit 41 Freiwillige aktiv in verschiedenen Tätigkeitsbereichen auf und hinter den Kulissen einbringen, sind weitere Vorhaben des Bundesverbandes. Darüber hinaus stehen zahlreiche internationale Projekte zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung auf der Agenda 2020. Informationen zu allen Verbandstätigkeiten und Projekten unter: www.bdat.info.

Mitgliederversammlung in Potsdam

Am letzten Samstag trafen sich die Delegierten der Mitgliedsbühnen zur Mitgliederversammlung in Potsdam um über das letzte Jahr und das nächste zu beraten. Bei den Berichten aus den Bühnen konnte man wieder feststellen, dass eigentlich alle Gruppen mit Nachwuchssorgen zu kämpfen haben, das Geld knapp ist und immer wieder männliche Darsteller fehlen. Aber alle wollen unbedingt weitermachen!

Der Tagungsort, das „Waschhaus“ in Potsdam, in der Schiffbauergasse, war nicht zufällig gewählt, denn hier finden vom 21. bis 23. Mai 2020 die 15. Brandenburgischen Theatertage statt und wird der 30. Geburtstag des BATV gefeiert. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, die Spielstätten zu besichtigen.

Zu Gast beim Playback Theater Potsdam

Playback Theater Kopf & Bauch

Am Donnerstag, dem 3. Oktober um 19:00 Uhr:  

PLAYBACK THEATER KOPF & BAUCH „Grenzgänge“

im Waschhaus Potsdam, ermäßigt 10,00 €, Abendkasse: 12,00 €

Immer wieder kommen wir an Grenzen: die eigenen Belastungsgrenzen, die Grenze des guten Geschmacks, zulässig Grenzwerte, Landesgrenzen, … Wir scheitern an ihnen und überwinden sie, sie sind in unseren Köpfen, sie halten uns auf, wir wachsen an ihnen, wir reisen durch sie ein, reißen sie ein und bauen neue auf.

Zum Tag der Deutschen Einheit folgt das Playback Theater Duo KOPF & BAUCH, Eva Tuschhoff und Markus Hühn aus Kassel, der Einladung des Playback Theaters Potsdam. Teilen Sie Ihre persönlichen Erfahrungen zum Thema „Grenzgänge“ und KOPF & BAUCH setzt sie spontan auf der Bühne um.

Einlass: 18:30 Uhr
Mehr Infos: www.playbacktheaterkopfundbauch.jimdo.com

Am Samstag, den 12.10.2019, von 10:00 bis 17:00 Uhr und am Sonntag, den 13.10.2019, von 11:00 bis 15:00 Uhr finden Workshops des Playback Theater Potsdam statt.

Von Shakespeares Kaufmann bis zum „Glocken läuten“ 3. Volks- und Mundarttheaterfestival WURZELWERK in Unterfranken

Die bundesweite Amateurtheaterszene zu Gast im fränkischen Sömmersdorf – das ist eine besondere Premiere. Anlass ist das dritte bundesweite Volkstheater-Festival WURZELWERK, das der Bund Deutscher Amateurtheater und die Arbeitsgemeinschaft Mundart-Theater Franken vom 12. bis 15. September 2019 in Sömmersdorf veranstalten. Die Freilichtbühne der Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf und die Robert-Seemann-Halle sind die Schauplätze für sechs Theateraufführungen, die Präsentation einer TV-Dokumentation über die örtlichen Passionsspiele und eine Podiumsdiskussion. Ergänzt wird das Programm mit Workshops für die rund 100 Teilnehmenden in Geldersheim.

Das Festival wird am Donnerstag, 12. September, um 19:30 Uhr eröffnet. Anschließend zeigt die Galderschummer Theatergruppe des Vereins für Heimat- und Brauchtumspflege Geldersheim (Franken) die Komödie „Ein Schmitt wohnt selten allein“. Vier weitere Gruppen aus Deutschland und ein Gastensemble aus Südtirol präsentieren an den folgenden drei Tagen ihre Volks- und Mundarttheater-Inszenierungen – von traditionell bis modern. Eine deutsch-russische Jugendtheatergruppe aus Erlangen zeigt zudem postmigrantisches Volkstheater. Molières Geiziger als bayerischer „Pfennigfuchser“, Shakespeares „Kaufmann“ in Dresdner Lesart, „Alice im Fantasieland“ als deutsch-russisches Oeuvre und die gesellschaftskritische Geschichte eines „Dorfteufels“ aus dem hessischen Wald-Michelbach geben sich hier bis zum „Glocken läuten“ einer Südtiroler Eigenproduktion ein Stelldichein.

Am Sonntag, 15.09. findet das Festival mit dem Screening einer TV-Produktion (12:00 Uhr) über die Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf und einer anschließenden Podiumsdiskussion seinen Abschluss: „Was bedeutet Volks- und Mundarttheater heute?“ Begegnungen sind nicht nur eine kulturelle Frage, Begegnungen sind handwerklich, künstlerisch und menschlich. Was und wie ist ein Volks- und Mundarttheater von morgen? Wo sind die eigenen zu pflegenden Traditionslinien und wo lernen wir gut und gerne neue Wege zu gehen? Interessierte sind herzlich eingeladen – diskutieren Sie mit!

Schirmherr des Festivals ist der bayerische Ministerpräsident Markus Söder.

Informationen zum Ticketverkauf und zum Programm beim Bund Deutscher Amateurtheater: www.bdat.info

Im Rahmen des Festivals richtet der Bund Deutscher Amateurtheater am 14./15. September seine Jahreshauptversammlung mit Delegierten aus allen Bundesländern erstmals in Geldersheim aus.

„IDeal“ Deutsch-israelischer Theater-Workshop

Ihr habt Spaß am Schauspielern oder möchtet es gern ausprobieren? Ihr seid zwischen 18 und 26 Jahre alt und ihr habt Lust andere Menschen und Kulturen kennenzulernen?

Sehr gut, dann seid ihr hier genau richtig. Im Zusammenarbeit mit dem Verein HochDrei e.V. und The Dancing Ram Theatre aus Jerusalem wird am 23.06.2019 ein einwöchiger Workshop in Potsdam stattfinden. Diesmal beschäftigen sich die Teilnehmer*innen mit dem Thema „ID-eal“ und entwickeln gemeinsam ein Theaterstück. Natürlich steht am Ende eine Aufführung an.

Was müsst ihr machen um dabei zu sein? Hier kann man sich anmelden: https://www.hochdrei.org/index.php?article_id=39&clang=0&seminar_id=301

Mehr Informationen hier: https://www.hochdrei.org/index.php?article_id=38&clang=0&seminar_id=301

Zum Flyer: https://www.hochdrei.org/files/19_07_ideal_18-26j.pdf

Theater trifft auf deutsche Sprachvielfalt

Drittes bundesweites Volks- und Mundarttheaterfestival WURZELWERK in Franken

Spielbrett Dresden mit „Shakespeares Kaufmann“ © Tanja Kirsten

Die deutsche Sprache ist bunt, künstlerisch vielseitig und ein Spiegel der Gesellschaft, das verspricht das diesjährige Volks- und Mundarttheaterfestival WURZELWERK. Der Bundesarbeitskreis „Mundart und Sprachen“ im Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) wählte aus zahlreichen Bewerbungen sechs Amateurtheatergruppen aus, die auf dem Festival vom 12. bis 15. September 2019 in Sömmersdorf und Geldersheim (Franken) zu sehen sein werden. Die dritte Ausgabe des BDAT Festivals findet in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Mundart-Theater Franken e.V. statt. Ausrichtende Bühnen sind die Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf e.V. sowie der Verein für Heimat- und Brauchtumspflege Geldersheim. Die Schirmherrschaft für das Festival übernimmt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder.

Die Auswahl der eingeladenen Amateurtheater zeigt einen Querschnitt des Mundart- und Volkstheaters im deutschsprachigen Raum: Als eine der gastgebenden Gruppen wird die Galderschummer Theatergruppe des Vereins für Heimat- und Brauchtumspflege Geldersheim (Franken) die Komödie „Ein Schmitt wohnt selten allein“ zur Festivaleröffnung präsentieren. Der Verein Trommer Sommer e.V. – Sommerspiele Überwald (Wald-Michelbach, Hessen) stellt die Eigenproduktion „Michael Hely – Der Dorfteufel“ vor. Das Theater Rosenheim (Bayern) spielt „Der Pfennigfuchser“, eine bayerische Fassung von Molières „Der Geizige“. Traditionelles Volkstheater zeigt das Spielbrett aus Dresden (Sachsen) mit „Shakespeares Kaufmann“. Die deutsch-russische Kinder- und Jugendtheatergruppe „Skomorochi“ aus Erlangen repräsentiert das postmigrantische Volkstheater mit „Alice im Fantasieland“ nach Lewis Caroll. Als internationales Ensemble ist die Seniorentheatergruppe „Überholspur“ vom Südtiroler Theaterverband mit der Eigenproduktion „Glocken läuten“ zu Gast. Gespielt werden die Inszenierungen auf der Freilichtbühne der Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf sowie in der Robert-Seemann-Halle. Das Festival wird zudem begleitet von Workshops, Nachgesprächen und einer Podiumsdiskussion.

Mit diesem einzigartigen Festival leistet das Amateurtheater einen wichtigen Beitrag zum Dialog der Kulturen und den vielfältigen Möglichkeiten für die Ausgestaltung der deutschen Sprache. Ob Fränkisch, Odenwälder Platt, Kiezdeutsch oder die Vielfalt des Niederdeutschen: Sprache ist ein lebendiges Konstrukt, das als Spiegel gesellschaftlicher Prozesse zu verstehen ist. Das Festival WURZELWERK gibt zum dritten Mal mit scheinbar konträren künstlerischen wie regionalen Themen Impulse, die aktuell die gesellschaftliche und kulturelle Debatte prägen.

Im Dezember 2016 wurde auf Antrag des BDAT die „Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ durch die Deutsche UNESCO-Kommission ins Bundesweite Verzeichnis „Immaterielles Kulturerbe“ aufgenommen. Das Festival soll vor diesem Hintergrund dazu beitragen, die Volks- und Mundarttheater in ihrer Vielfalt und künstlerischen Entwicklung zu stärken und die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements sichtbar zu machen.

Die dritte Ausgabe des bundesweiten Festivals findet in diesem Jahr erstmals in Kombination mit der Bundesversammlung des BDAT statt. Vertreter*innen aus allen Mitgliedsverbänden tagen in Geldersheim und nehmen zudem am Festivalgeschehen in Sömmersdorf teil.

Das endgültige Festivalprogramm sowie Informationen zum Kartenvorverkauf werden zeitnah auf den Internetseiten des BDAT veröffentlicht: www.bdat.info. Weitere Informationen erhalten Sie über Tina Hohmann (Projektmanagement WURZELWERK), presse@bdat.info, Fon: 030 2639859-27.

Seniorentheater – eine anregend-gefährliche Kultur-Mixtur

stAGE! – Gesamteuropäisches Seniorentheater-Festival bietet Bühnen- und Kulturerlebnis der besonderen Art

„Senioren-Theater hat Nebenwirkungen. Neben dem Kunsterlebnis ist es heilsam für Geist, Körper und Seele. Es ermöglicht Begegnungen zwischen Menschen, aus denen neue Ideen und Freundschaften entstehen könnten. Eine anregend-gefährliche Kultur-Mixtur für den alten Kontinent Europa.“ Das sagt der Präsident des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT) Simon Isser und lädt damit ein zum ersten Gesamteuropäischen Seniorentheater-Festival stAGE!. Eröffnet wird das viertägige Festival am 16. Mai 2019 um 19:00 Uhr in der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB) vom Intendanten Friedrich Schirmer. Mit einer knackig-kurzen kulturpolitischen Runde startet das Festival, im Anschluss spielt die dänische Theatergruppe Teaterrødderne die Eigenproduktion „Stiller Lärm”.

Es folgen Inszenierungen aus weiteren sechs Ländern. Am Freitag, 17. Mai, beschäftigt sich das Sighnaghi Theater (Georgien) in dem Stück „Jemand ruft“ mit dem Thema Einsamkeit. Das Amateurtheater Otpad (Estland) ist mit der Produktion „Was Wo“ von Samual Becket zu Gast und der Seniorenclub Ü61 / Junges Theater Solothurn (Schweiz) spielt die Eigenproduktion „Gate 11“.

Der Samstag beginnt mit einem „Heimspiel“ des Seniorenspielclubs der WLB Esslingen und ihrem Stück „Sigrid warf mit Tomaten – Die stille Revolution“. Eine der bekanntesten Liebesgeschichten hat mit „Eros und Psyche“ die Gruppe Kinitras (Griechenland) im Gepäck. Der Frage „Wie feuere ich meinen Mörder?“ stellt sich das Seniorentheater in der Altstadt (SeTA) aus Düsseldorf in einer Inszenierung nach dem Film des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki.

Am Sonntag, 19. Mai, endet das Festival mit einem Nationen übergreifenden „Europa-Speed-Dating“, das als interaktives Theaterformat an sechs Stationen gespielt wird. Im Anschluss werden alle Teilnehmenden und Gäste mit einem szenisch-musikalischem Ausklang verabschiedet.

Im Rahmen der Kooperation mit dem Centre of Competence for Theatre (CCT) begleiten Studierende des Instituts für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig das Festival wissenschaftlich. Unter Anleitung von Jun.-Prof. Dr. Veronika Darian besteht in partizipativen Formaten und einer offenen Forschungswerkstatt während der gesamten Festivalzeit die Gelegenheit zu wechselseitigem Austausch und Generationen übergreifenden Dialog. Mit einem speziellen Workshop-Programm lädt der Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg im Rahmen des Festivals zur Fortbildung im Bereich Seniorentheater ein. Am Samstag gestalten Studierende der PH Ludwigsburg unter Anleitung des Komponisten Bernhard König eine „Biographische Liederwerkstatt“. Die Ergebnisse werden in kleinen Aktionen auf und um die Bühne des Blarerplatzes präsentiert.

Ticketverkauf für die Aufführungen online und an der Tages-/Abendkasse über die jeweiligen Veranstaltungsorte:

Württembergische Landesbühne Esslingen (WLB), www.wlb-esslingen.de

Kulturzentrum Dieselstrasse, www.dieselstrasse.de

Kunstdruck CentralTheater, www.schauspiel-kunstdruck.de

Veranstalter des Festivals ist der Bund Deutscher Amateurtheater mit seinem Bundesarbeitskreis „Seniorentheater“. Kooperationspartner sind: WLB Esslingen, Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg, Kulturzentrum Dieselstrasse, CentralTheater, Centre of Competence for Theatre des Instituts für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig, PH Ludwigsburg und weitere.

Informationen zum Festival und zum Seniorentheater: Bund Deutscher Amateurtheater, https://bdat.info/arbeitsfelder/senioren/stage-2019/