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BDAT startet fünften Wettbewerb – 10.000 Euro Preisgeld

Die hohe Qualität und die vielfältige Schaffenskraft des Amateurtheaters der

Öffentlichkeit vorzustellen und über die künstlerische Arbeit den gesellschaftlichen Diskurs anzuregen, das ist Ziel des Wettbewerbes um den Deutschen Amateurtheaterpreis „amarena 2018“.  Der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) schreibt zum fünften Mal die bundesweite Initiative für herausragende und modellhafte Inszenierungen aus. Bis zum 5. Februar 2018 können sich nicht-professionelle Ensembles in fünf Sparten bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert, eine Mitgliedschaft im BDAT ist nicht Voraussetzung für eine Teilnahme. Ausgeschrieben wird der Preis in den Sparten „Schauspiel“, „Kinder- und/oder Jugendtheater“, „Seniorentheater“ und „Offene Theaterformen“. Zum ersten Mal wird außerdem das „Gesamtwirken eines Amateurtheaters“ gewürdigt. Die Jury setzt sich aus Expertinnen und Experten des Theaters und der Theaterpädagogik zusammen. Die Gewinner werden vom 27. bis 29. September 2018 nach Leipzig (Sachsen) eingeladen, um ihre preisgekrönten Inszenierungen vorzustellen und die Auszeichnungen entgegen zu nehmen. Kooperationspartner sind der Landesverband  Amateurbühnen Sachsen e.V., das Centre of Competence for Theatre an der Universität Leipzig (CCT), das Landesbüro Darstellende Künste e. V. sowie WERK 2 – Kulturfabrik und die Cammerspiele Leipzig.

Die detaillierte Ausschreibung, Erläuterungen zu den Sparten und das Bewerbungsformular stehen unter: www.bdat.info/projekte/amarena/deutscher-amateurtheaterpreis.

Kontakt: BDAT, Ulrike Straube, Lützowplatz 9, 10785 Berlin, Fon 030 2639859-17, amarena@bdat.info.

Der Wettbewerb wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und weiteren Förderern.

amarena 2018_Ausschreibung

„STADT OHNE UFER“

Veröffentlicht: 10. Juli 2017 in Uncategorized
stadtohneufer_victor_web„STADT OHNE UFER“ ist der Titel der neuen Produktion der Theatergruppe Tarántula –
PREMIERE: Am Fr, 30.Juni um 20 Uhr in der fabrik Potsdam
WEITERE AUFFÜHRUNGEN: Am Sa, 1.Juli um 20 Uhr und am So, 2.Juli um 16 Uhr
Nachdem „Foreign Bodies – Fremdkörper“ im April über die Bühne der fabrik tobten
und die Tarántulas kräftig mitmischten,
können wir nun mit einem weiteren Höhepunkt in der Arbeit dieser hinreißenden Theatergruppe rechnen…
Regie: Philip Baumgarten und Daria Malygina
Lichtdesign: Victor Hanck
Video- und Bühnendesign: Wieland Hilker
Bühnentechnik: Louis Weber
Live-Musik: Tom Claudon und Lukas Sweetwood
…und 20 Spielerinnen und Spieler
Weitere infos: www.fabrikpotsdam.de / Spielplan

„Die ‚Theaterwelten‘ waren ein Fest der Emotionen und der Inspirationen und ein Höhepunkt im internationalen Amateurtheater. Wir alle gehen heute berauscht, beflügelt und auch traurig auseinander, wissend, dass wir uns erst in zwei Jahren in Rudolstadt wiedersehen“, so fasste Simon Isser, der Präsident des Bundes Deutscher Amateurtheater, die zweite Ausgabe des Festivals Theaterwelten zusammen. Mit dieser Ausgabe „Theaterwelten“ hat der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) gemeinsam mit dem Thüringer Theaterverband und dem Institut für Theaterwissenschaft Leipzig die Frage nach den Grenzen in einer transkulturellen Gesellschaft gestellt: Rudolstadt bot vom 22. bis 25. Juni den Raum für einen transkontinentalen Theateraustausch aus der lokalen und globalen Perspektive der theatralen Praxis und Forschung sowie zivilgesellschaftlicher Positionierung.  

Theatermacher aus Neuseeland, Belgien, Chile, Nepal stellten in Aufführungen und praktischen Workshops ihre Arbeitsweisen und -hintergründe vor. Dieser Grenzen überschreitende Ansatz wurde in der Fachtagung des Centre for Competence of theatre (Institut für Theaterwissenschaft Leipzig) unter dem Titel „Fremde spielen. (Amateur) Theater transkulturell“ diskutiert.

„Das transkulturelle Theater ist an der Zeit!“, eröffnete Prof. Günther Heeg seinen Vortrag zu seiner aktuellen Forschung zum Transkulturellen Theater. Aufführungen und Workshops belegten die Aktualität dieser These und stellten auf sehr konkrete Weise die kulturelle Grenze zwischen Eigen und Fremd in Frage.

Dieses künstlerische „Ins Spiel bringen“ und lustvoll „Aufs Spiel setzen“ gewohnter, manchmal stereotyper Perspektiven auf Kultur wurde indes zu Teilen durch die gegenwärtige Politik beschnitten.

Die Aufführung „1980 and upwards“ vom „Studio El Brova“ aus Kairo in Ägypten

musste kurzfristig abgesagt werden, da die deutsche Botschaft in Kairo der Theatergruppe das Einreisevisum verweigerte. Die Festivalgäste und Ensembles bekundeten ihren Protest und ihre Solidarität mit einer spontanen performativen Videobotschaft.

„‚Theaterwelten 2017‘ war ein kleines Pflaster, das die Risse dieser Welt nicht zudecken kann, aber für einen kurzen Moment den Raum öffnet, die Grenzen des vermeintlich Eigenen und Fremden zu überschreiten“, so der künstlerische Leiter und Bildungsreferent des BDAT Stephan Schnell.

Der lokale Festivalbeitrag war die theatrale Intervention des Rudolstädter „Nachbarwelten“-Projektes. Eine Zusammenarbeit  zwischen der Rudolstädter Gemeinschaftsunterkunft und Jugendlichen aus der Region.

Mit der Tanztheater-Performance „a warm place“ stellte die belgische Formation „Collectief Verloren“ den schmerzlichen Prozess der Entgrenzung und Auflösung von Identitätskonzepten des Selbst ins Zentrum.

Eine extrem physische Interpretation des psychologischen Dramas „skin tight“ von Gary Henderson über die Beziehung zwischen einem Maori und einer Pakeha (Nicht-Maori-Frau) war der Beitrag des neuseeländischen „Quartett theatre company“.

„Malini“, das poetische Drama des nepalesischen Literaturnobelpreisträgers Tagore, diente dem „theatre village“ dazu, den mythischen Kampf um die Grenzen von Religion und Konvention auf die aktuelle politische Situation in Südostasien zu übertragen.

Wie politisch zirzensische Theatermittel eingesetzt werden können, zeigte das „Collectivo Racum“ aus Chile in den Gärten der „Thüringer Bauernhäuser“, Deutschlands ältestem Freilichtmuseum, mit „fire tongues“.

„Das war ein hochemotionales Festival, ein transkulturelles Netzwerktreffen mit außergewöhnlichen Gastspielen, internationalen Workshops hochkarätiger Theaterexperten und einer begleitenden Fachkonferenz des Institutes für Theaterwissenschaft Leipzig. Die`Theaterwelten´ sind eine besondere Bereicherung für das Kultur- und Theaterland Thüringen und die internationale Amateurtheaterszene, resümiert Frank Grünert, Vorsitzender des Thüringer Theaterverbandes und seit 25 Jahren Leiter nationaler und internationaler Theaterfestivals in Rudolstadt.

Die dritte Ausgabe des Festivals „Theaterwelten“ findet im Juni 2019 statt.

Theaterwelten wurde veranstaltet vom Bund Deutscher Amateurtheater und dem Thüringer Theaterverband in Kooperation mit dem Centre of Competence for Theatre des Instituts für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig, dem Theater Rudolstadt und dem theater-spiel-laden. Gefördert durch: Auswärtiges Amt, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, BMFSFJ, Land Thüringen, Stadt Rudolstadt.  

Umfangreiche Impressionen finden Sie auf dem Festivalblog unter www.theaterwelten.info 

Kontakt: BDAT Berlin, Katrin Kellermann, kellermann@bdat.info, Fon 030 2639859-16.
Weitere Informationen zum Festival stehen auf der Homepage unter: www.bdat.info oder www.theaterwelten.info

Men in Space IkarusAm 2., 3. und 4. Juni 2017 zeigt das Ensemble des Uniater e. V. die Uraufführung von „MEN IN SPACE – IKARUS“, der ersten von drei Folgen der neuen Theaterserie im Treffpunkt Freizeit in Potsdam.
Im Fokus der Folge stehen der junge Maler Ivan Maňasek und sein Freundeskreis, die Prager Kunstboheme der frühen 1990er Jahren, in der Zeit nach der Samtenden Revolution. Ivan Maňasek wird von der bulgarischen Mafia beauftragt, eine Ikone zu kopieren, die an Interpol vorbei in die USA, verkauft werden soll. Während Ivan sich leidenschaftlich in seine künstlerische Arbeit stürzt, bemerkt er nicht, dass seine Freunde und er selbst schon lange unter Beobachtung der tschechischen Staatspolizei stehen.

In der Inszenierung wird die Frage aufgeworfen, wie junge Menschen auf politische Umbruchsituationen reagieren und wie sie die besondere Zeit der Schwebe verbringen. Auf der Bühne spiegelt sich das Innenleben der Figuren in abwechselnd düsteren und rauschhaften Szenen, aber auch in komischen Dialogen wieder. Der Bühnenraum des tschechischen Künstlers Matěj Rizek erschafft visuell einen eigenen Kosmos, in dem sich die Figuren verloren und fallend bewegen. Die Live-Musik der Band Terminator Knödel ergänzt durch teils düstere, teils absurd-komische Lieder die Aufbruchs- und gleichzeitig Untergangsstimmung der Szenerie.

Tom McCarthy erzählt in seinem Roman „Men in Space“, der die Vorlage der neuen Theaterserie ist, aus den Perspektiven der Kunstszene, der Mafia und eines tschechischen Agenten die Geschichte einer dubiosen Ikone, die ihren Besitzern kein Glück zu bringen scheint. Dabei zeichnet er ein facettenreiches Bild der Entwicklungen in Osteuropa nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

In der ersten Folge der Theaterserie „Men in Space“ betrachten die Zuschauerinnen und Zuschauer das Geschehen aus dem Blickwinkel der Kunst- und Kreativszene. In Folge zwei und drei wird die Handlung dann aus den Perspektiven der anderen Protagonisten beleuchtet.

Uniater: „Men in Space – Ikarus“, 02./03./04.06.2017, jeweils 19:30 Uhr, Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam, Eintritt: 5-10 Euro, http://www.uniater.de

Plakat

Das Jugendensemble vom THEATER Stolperdraht spielt „Shakespeares Greatest Hits“.

Die Premiere findet am 7. April um 16 Uhr im Saal des Vereinshauses „Kosmonaut“, in der Berliner Straße 52 in Schwedt, statt.

Wir laden ganz herzlich dazu ein.

Macbeth, Richard III., Antonius und Cleopatra, Hamlet – Liebe, Leid, Leidenschaft und Leichen in Schottland, England, Ägypten und Dänemark. George Isherwood hat die bekanntesten Tragödien Shakespeares auf das Wesentliche reduziert. Herausgekommen ist eine schrille Show mit Artistik, Musik und typisch angelsächsischem Humor. Ein Stück so richtig zum Austoben für die 13 jungen Akteure.

Regie führt wieder Uwe Schmiedel, Schauspieler an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt.

Gern vereinbaren wir auch individuell Termine für große Gruppen und Klassen.

Die Karte kostet 4 € für Schüler und 8 € für Erwachsene.
Kartenvorbestellungen und Informationen:
im Büro THEATER Stolperdraht e.V. in der Berliner Straße 52 a („Kosmonaut“)
Tel.:     0 33 32 / 2 35 51
E-Mail: stolperdraht@swschwedt.de

Unbenannt

Am Samstag, dem 18. März 2017 wird im „Kosmonaut“ in der Berliner Straße 52 a in Schwedt der Frühling eingeläutet.

Zum 24. Mal richtet das Theater Stolperdraht gemeinsam mit dem Kulturbund und vielen Schwedter Vereinen das diesjährige Fest aus.

Alle Kinder, Eltern, Großeltern und interessierten Leute sind herzlich dazu eingeladen.

Der Eintritt ist frei. Die Stadt Schwedt fördert das Fest.

Auf dem Programm stehen zahlreiche Aktivitäten wie ein lustiges Sportprogamm vom Uckermärkischen Bildungsverbund und eine Baby-Spielecke vom Netzwerk Gesunde Kinder. Größere Kinder können auf dem Surfsimulator ihre Balance trainieren.

Im Foyer gibt es viele Mal- und Bastelangebote der Vereine, unter anderem vom Frauenverein, Karthausclub, Kulturbund, Mädchentreff und vom Uckermärkischen Bildungsverbund. Am Stolperdraht-Stand können sich die Kinder schminken lassen.

Der Kulturbund gibt einen Einblick in die vielfältige Arbeit des Vereins. Bei Robin Wood kann man sich in der Kunst des Papierschöpfens versuchen.

Um 13.30 Uhr kommt der Leierkastenmann Siegfried Schulz.

Ab 14 Uhr ist auch Ponyreiten rund um den Kosmonaut möglich.

Im Saal wird es ein abwechslungsreiches Programm zum Schauen und Mitmachen geben:

Zur Stärkung gibt es Kuchen, Imbiss, Eis, Waffeln, Gegrilltes, Suppe und Zuckerwatte.

Für alle Großen laden der Veranstaltungsservice Lubig und das Theater Stolperdraht von 20 bis 1 Uhr zur Schlagerparty ein.

Der Eintritt kostet 7,- € im Vorverkauf und 10,- € an der Abendkasse. Karten gibt es im Büro des Theater Stolperdraht im „Kosmonaut“ (Hintereingang) in der Berliner Straße 52a

(Telefon 03332/ 23551, Mail: stolperdraht@swschwedt.de).

amarena_kuratorium2017_bdat

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Das amarena-Kuratorium v.l.n.r.: Frank Grünert (Vorsitzender), Ulrich Schwarz, David
Nadkarni, Anna Hertz, Martin Bretschneider, Angela Kirchfeld, Stephan Schnell, Dominik Eichhorn, Friedrich Schirmer Auf dem Bild fehlt Norbert Niclauss
Eine nähere Beschreibung zu den Vertretern im amarena-Kuratorium finden Sie hier:
http://bdat.info/projekte/amarena/kuratorium (Foto: Ulrike Straube)

Fünf Amateurtheater erhalten 14.000 Euro für modellhafte Konzepte

Jetzt können die Ideen umgesetzt werden! Zum vierten Mal fördert der Bund Deutscher Amateurtheater e. V. (BDAT) im Rahmen der „amarena-Innovationsförderung“ modellhafte, innovative Ansätze im Amateurtheater. Von insgesamt 21 Anträgen werden fünf Projekte mit einer Gesamtfördersumme von 14.000 Euro unterstützt. Die Entscheidung des Kuratoriums unter dem Vorsitz von Frank Grünert, Vizepräsident des BDAT, fiel auf die folgenden Initiativen:

„Simon Winkler, 1986-2007, Schauspieler“ // Kulturinitiative Filou e.V. (Beckum/ Nordrhein-Westfalen)

„ReForm – Pilotprojekt inklusives Theater und kulturelle Bildung“ // Theaterwerkstatt Bethel (Bielefeld / Nordrhein-Westfalen)

„PaperMoon“ // Pforzheimlich (Pforzheim/ Baden-Württemberg)

„(Dis)Connected (AT)“ // Interaction Leipzig e.V. (Leipzig/ Sachsen)

„Theater von Anfang an“ // stellwerk weimar e.V. (Weimar/ Thüringen)

Die fünf Projektideen stehen exemplarisch für die Vielfalt der Amateurtheaterarbeit in Deutschland. Sie spiegeln verschiedene Theateransätze mit unterschiedlichsten Ziel- und Altersgruppen, in denen auch gesellschaftliche Statements zum Ausdruck kommen. Die Spannbreite reicht vom Theater für und mit den Jüngsten des stellwerk weimar e.V. über die Suche nach Wegen aus der Isolation mit „Neuangekommenen und Schondagewesenen“ vom Verein Interaction Leipzig bis zu einem interaktiven Theaterexperiment an einem verlassenen Fabrik-Ort von der Theatergruppe Pforzheimlich.

Der reale Verkehrstod eines Schauspielstudenten – und damit ein Stück theatraler
Trauerarbeit – beschäftigt die Kulturinitiative Filou e.V.. Als aktueller Aufhänger wird das
„500-jährige Reformationsjubiläum“ von der Theaterwerkstatt Bethel genutzt, um Menschen
zusammenzuführen und kulturelle Arbeit und deren Vermittlung regional zu etablieren.
Weitere Informationen zur „amarena-Innovationsförderung“ stehen auf der Homepage des
BDAT unter http://www.bdat.info bereit.
Die Maßnahme wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und
Medien (BKM).