AUF HOHER SEE (eine Farce von Slamowir Mrozek) in der Inszenierung vom TiG-Theater im Gutshaus Altlandsberg e.V.

altEin Floß treibt auf hoher See. Auf ihm befinden sich drei Männer, ein Dicker, ein Mittlerer und ein Schmächtiger. Es gibt nichts mehr zu essen, und so bleibt nur ein Ausweg: einer der drei muss sich von den beiden anderen verspeisen lassen. Bloß wer? Das zeichnet sich frühzeitig ab. Man schreitet zum demokratischen Verfahren. Bei der Abstimmung finden sich jedoch vier Zettel in der Urne – Nun bleibt nichts, als an den Opfersinn zu appellieren. Allmählich findet der Schmächtige sich in seine große Aufgabe, er lernt die wahre Freiheit von der gewöhnlichen zu unterscheiden. Zwar taucht zuletzt noch etwas Kalbfleisch mit Erbsen auf, die man bisher übersehen hatte; aber nunmehr geht es ums Prinzip…

Das 1961 entstandene „Auf hoher See“ ist eine genaue, bitterböse Parabel auf Macht, Intrigen und die Manipulierbarkeit des Menschen.

Die Schärfe der Gedanken, die Genauigkeit des Textes macht es unnötig, ihn in irgendeiner Weise im Darstellerischen zu aktualisieren oder in eine konkrete historische Situation zu verbringen. Wie selten bei Theatertexten (und eigentlich immer nur bei guten) kann das Spiel „zeitlos“ bleiben. Das durch den Text vorgegebene Losgelöst sein vom Alltag durch den Spielort „Auf hoher See“ verleiht dem Stück die Distanz, die es allgemein gültig sein lässt. Bezüge zu historischen oder aktuellen Ereignissen wie zum eigenen Erleben kann sich der Zuschauer selbst herstellen.

Premiere:

Freitag 13. November um 20.00 Uhr
in der Schlosskirche Altlandsberg
Weitere Vorstellungen:
Samstag 14. November um 19.00 Uhr
Freitag 11. Dezember um 20.00 Uhr
Samstag 12. Dezember um 20.00 Uhr

PERSONEN:
Der Dicke – Brigitte Hildenbrand
Der Mittlere – Brigitte Schulz
Der Schmächtige – Gabi Gujjula
Der Postbote, Der Lakai – Ulla Brockmann-Strauß
Bühne, Ausstattung, Regie – Dorica Poggi

Aufführungsrechte: Diogenes Verlag AG Zürich

Uniater: #netzwerke – Theaterperformance

Uniater_#theaterSchwarzlicht. Fluoreszierende Darsteller und Requisiten. Schauspiel. Tanz. Live-Musik. Aus diesen Zutaten ist ein interaktives Theaterstück entstanden, das die virtuelle Realität von social media in den konkreten Raum einer Theaterbühne übersetzt. Inhalte aus Videos, Chats, Dating-Apps oder Nutzer-Kommentaren werden zu Dialogen, Monologen und Choreografien. ZuschauerInnen sind Beobachter und Akteure zugleich und können mitentscheiden, wie eine Szene weiter verläuft.

Begleitet und kommentiert wird das Schauspiel durch live eingespielte Barockmusik, deren Sound eine Zeitreise von der frühen Neuzeit bis in fernste Zukunftsklangräume unternimmt.

#theater ist die Weiterführung unserer Werkstattpräsentation #netzwerke. Was jetzt anders sein wird? Das Netz ist größer geworden, das Ensemble gewachsen, der Raum für Publikumsinteraktionen wird ausgeweitet und das Schwarzlicht leuchtet noch schwärzer!

Im Anschluss an die Premiere feiert Uniater dreijährigen Geburtstag mit der Berliner Band Queen Sacrifice und einem DJ!

Uniater: #theater | 23. & 24.10..2015, 20 Uhr | Spartacus Potsdam, Friedrich-Engels-Straße 22, 14473 Potsdam | Eintritt: 7,- € ermäßigt, 9,- € normal | www.uniater.de, www.facebook.com/uniater

Es spielen:
Egor Bobrov, Elias Ehrlich, Alina Epp, Kristin Fabig, Eva Flory, Benedikt Friedrich, Clara Grunwald, Kathrin Henschen, Konstantin Käfer, Peter Retzlaff, Sophie Roeder, Freste Shir, Manuela Villing, Naomi Webster-Grundl | Klavier: Robin Schreiber | Sounds: Simon Rienäcker | Licht: Jorgen Eyrich | Game Design: Maxim Suckow | Mitarbeit Choreografie: Christin Maerker | Spielleitung: Sina Schmidt

Boeing Boeing

151030_Boeing_Boeing_Poster_A3_WebMARC CAMOLETTI in einer Bearbeitung von MICHAEL KESSLER

Was mag wohl in der Gefühlswelt eines Mannes Ende 30 vorgehen, der Parallelbeziehungen zu mehreren Damen pflegt, von denen sich zwei für seine Verlobte halten?

„Wir suchen alle die Frau fürs Leben. Aber im Bett.“

Bernhard ist ein erfolgreicher Banker und vielbeschäftigter Womanizer. Sein Spezialgebiet sind Stewardessen, die er im Chat kennenlernt. Prinzipiell lehnt er Heim, Herd und Kind nicht ab, doch zieht er die intensive Recherche nach der Traumfrau einstweilen einer festen Bindung vor. Seinen regen Verkehr mit den Flugbegleiterinnen diverser Airlines regelt er per Smartphone, der ihn täglich mit neuen Täubchen aus der Luft versorgt. Präzise werden Landung, Zwischenstopp und baldiger Abflug koordiniert. Der „Stoßverkehr“ ist genau getimt, alles läuft nach Plan, ganz nach dem Motto: Arrival, Boeing Boeing und bye bye.

Als sich sein Freund Robert, dessen Internet-Tätigkeit sich auf Schnäppchenjagd bei Aldi beschränkt, zum Großstadtbesuch ankündigt, traut dieser seinen Augen nicht. Nach einem genauen Plan wird das Wohndekor im schicken Domizil der jeweiligen Nationalität der gelandeten Damen angepasst. Bernhards Mutter Ruth, die vorübergehend bei ihrem Sohn eingezogen ist kommentiert seine eigenwillige Interpretation von Globalisierung mit trockenen Sprüchen

Es geht nicht um Glück. Es geht um den nächsten Stich. Es geht ums Jagen und Erobern.

Das macht süchtig. Vor allem, wenn man älter wird.

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Camolettis „Boeing Boeing“ schlug in der Theaterlandschaft der 60er Jahre ein wie eine Bombe. Das Stück ist mit seiner Thematik um Sex und Fremdgehen ein jahrzehntelanger Dauerbrenner und heute aktueller denn je. Doch unsere Gesellschaft hat sich seit Doris Day und Rock Hudson radikal verändert, und moderner Boulevard muss das auch zeigen: Die Welt ist kälter, anonymer, brutaler und derber geworden. Wir leben in einer Single-Welt. Menschen „chatten und vögeln“ sich quer durch die Spaßgesellschaft, ohne Rücksicht auf Verluste. Unsere Medien haben alle Tabus gebrochen, alle Bilder gezeigt und uns komplett entzaubert.

Michael Kessler entstaubt mit seiner Bearbeitung Camolettis Klassiker von der Romantik und passt die Komödie mit viel Witz dem Ist-Zustand an. Die Hauptfigur in „Boeing Boeing“ tut das, was Millionen tun: sie jagt und ist auf der Suche nach Sex. Am Ende muss sie aber feststellen, dass sie einen Menschen verliert, mit dem eine Liebesbeziehung möglich wäre, und muss sich fragen, ob sie überhaupt liebes- und beziehungsfähig ist?

Offener Kunstverein e.V. Potsdam zeigt: „12 Stühle“

12 Stühle Plakat vol.1Eine Produktion der Theatergruppe „Flutlicht“
frei nach dem gleichnamigen Roman von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow

Am Sterbebett seiner Schwiegermutter erfährt ein ehemaliger  russischer Adliger, daß die alte Dame ihre wertvollen Juwelen in einem der 12  Stühle ihres Eßzimmers versteckt hat – die Stühle wurden  allerdings nach der Oktoberrevolution beschlagnahmt. Bei der letzten Beichte der Dame hat aber auch der orthodoxe Priester Fjodor von dem Geheimnis erfahren, und bald darauf auch der Gauner Ostap. So machen sich die 3 Konkurrenten auf die Suche nach den Stühlen, die inzwischen im ganzen Land verstreut sind…..und treffen auf ihrem Weg auf allerlei aberwitzige Figuren….

Nachdem die Theatergruppe „Flutlicht“ durch die düsteren Welten Dantes gereist ist („Inferno Nr.9“), ist sie nun bereit für eine Gaunerkomödie, in der nicht nur Stühle durch die Gegend fliegen…
Es spielen 18 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren – in ihrer bereits 6. Produktion auf der Bühne des T-Werks Potsdam, Schiffbauergasse 4e

Premiere:
am 19. Juni 2015 um 20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
20. Juni um 20 Uhr und
21. Juni um 16 Uhr

Regie:        Nikki Bernstein und Ivaylo Tsekov
Assistenz:  Cindy Baier und Daniil Mironets
Licht:          Cilian-Vinzenz Deniz
Bühne:       Heidi Tamminen und Daria Malygina
Kostüm:      Ekaterina Tsekova
Ton:            Martin Herbig

Infos und Karten: www.t-werk.de und tel. 0331-719139
gefördert von: Stadt Potsdam / FB Kultur und Museen und von „Jugend für Europa“ Erasmus +

In Teltow war der Teufel los…

dfff…das ist zwar lange her, so etwa 750 Jahre, aber welches Städtchen kann schon von sich behaupten, daß der Teufel los war. Genaues ist ohnehin nicht überliefert, weil durch verheerende Stadtbrände die Stadt siebenmal fast gänzlich vernichtet wurde. Da sind die Beweismittel rar und dem Raum für Spekulationen und Gerüchten sind Tür und Tor geöffnet. Apropos Tor, eine Stadtmauer mit Tor hatte Teltow nie. Ein Doppelwall, mit Eichen bepflanzt, war der einzige Schutz vor ungebetenen Gästen. Wen wundert es da, daß der Teufel hier leichtes Spiel hatte und ein und aus ging. Warum es dem Teufel in Teltow so gefiel und er ausgerechnet dort sein Unwesen trieb und warum der Teufel zum Erfinder wurde, dies und viel mehr erfährt der geneigte Zuschauer genauso, wie sich die Teltower Bürger erfolgreich zur Wehr setzten. Das Märchenspiel wurde anläßlich der 750. Jahrfeier von Teltow von Manfred Ollmert erdacht und in Szene gesetzt.

Die Premiere und Uraufführung:
Am Sonntag, 07. Juni 2015, 16 Uhr Neues Rathaus, Stubenrauchsaal Marktplatz 1-3, Teltow
Infos über : www.teltow.de oder Tel.: 03328-4781244
…und hier findet man uns:
Seniorentreff im Bürgerhaus – Ritterstr. 10 – 14513 Teltow Teltower Senioren Theater „Die Runzelrübchen“

„In dieser wunderschönen Nacht…“ in Schönwalde

Wochenlang haben sie gelernt, geübt und geprobt und nun steht die Premiere vor der Tür. Im Theater in der Scheune in der Dorfstraße 7 in Schönwalde Dorf ist am Samstag, 13. Juni 2015 um 19.00 Uhr Premiere. Das Theaterensemble von kreativ e.V. spielt unter der Leitung von Antonia Stahl eine „rabenschwarze“ Kriminalkomödie mit dem Titel „In dieser wunderschönen Nacht…“ von Ulrich G. Engelmann.

Das Interesse an dem kleinen Theater scheint ungebrochen, denn die Premiere ist schon ausverkauft.
Es wird weitere 7 Vorstellungen geben am:

Sonntag, 21.06., 17.00 Uhr
Samstag, 27.06., 19.00 Uhr
Sonntag, 12.07., 17.00 Uhr
Sonntag, 16.08., 17.00 Uhr
Samstag, 29.08., 19.00 Uhr
Sonntag, 30.08., 17.00 Uhr
Samstag, 12.09., 19.00 Uhr

Kartenreservierungen bitte unter 0173 6156095 oder online http://www.theater-in-der-scheune.de.

Premiere „Fahrt zur Hölle“ im THEATER Stolperdraht

Fahrt zur HölleDas Jugendensemble vom THEATER Stolperdraht hat eine neue Inszenierung mit dem Titel Fahrt zur Hölle“ erarbeitet.

Die Premiere findet am 12. Juni 2015 um 17 Uhr im Saal des Vereinshauses „Kosmonaut“,in der Berliner Straße 52 in Schwedt, statt.

„Fahrt zur Hölle“ ist ein spannender Thriller voller überraschender Wendungen und komischer Einlagen, aber auch ein Stück über Fremdenfeindlichkeit, Opportunismus – und Zivilcourage.

Alle hatten sich auf eine kurze Fahrt eingestellt. Das Ehepaar auf dem Heimweg von der Betriebsfeier, der türkische Schichtarbeiter, die Schülerin, der Jungunternehmer und andere, die mit der letzten U-Bahn unterwegs sind. Aber dann kommt alles anders…

Es spielen 13 Darsteller unseres Jugendensembles im Alter von 13 bis 18 Jahren.

„Fahrt zur Hölle“ ist ein Theaterstück von Peter Geierhaas & Fredi Öttl, inszeniert von Uwe Schmiedel.

Unser Zielpublikum sind junge Leute ab 13 Jahre, interessierte Eltern, Lehrer und Theaterfreunde.

Gern vereinbaren wir auch individuell Termine für große Gruppen und Klassen. Die Karte kostet 4 € für Schüler und 8 für Erwachsene Kartenvorbestellungen und Informationen: im Büro THEATER Stolperdraht e.V. in der Berliner Straße 52 a („Kosmonaut“), Tel.:  03332 23551

Bella bella bella mein Schwedt – so lang ich leb! Jubiläumsprogramm zum 750.

Auftritt 05.05.2015 033Genau ab dem 27. April stechen sie wieder! Sie: die „Schwedter Stechäpfel“ pieksen mit einem neuen Programm, erneut in die Wunden des realen Lebens unserer Stadt. Neben der Lokalpolitik, dem kranken Gesundheitswesen und und und, werden auch die unendlichen Strapazen des Lehrerdaseins auf‘s Korn genommen. Nicht zu vergessen, der diesjährige 750. Geburtstag der Stadt an der Oder. Anhand unzähliger Vorzüge unserer Heimatstadt, zeigen die Stechäpfel, dass Schwedt sich nicht nur am Nabel der Welt befindet, Schwedt ist der Nabel der Welt! „Venedig sehen und sterben“, welch‘ überholte Phrase…

Mängel, Fehler, Unwichtiges, Schäden, Fehlendes, Unscheinbares, all das wird auf der Bühne in unmittelbare Vorzüge Schwedts umgewandelt. Schwedt muss man gesehen und erlebt haben… Das stark frauenlastige Kabarett probt mit seinen 13 Akteuren momentan an seinem 6ten Stück mit dem Titel: „Bella bella bella mein Schwedt – so lang ich leb!“. Dank einer Spende der Stadtsparkasse Schwedt, Fördergeldern der Stadt und Unterstützung durch die ubs geht die Arbeit der Laiendarsteller unter Leitung ihrer Chefin Heike Schmidt auch im sechsten Jahr ihres Bestehens weiter.

Freuen Sie sich auf eine kurzweilige, humorvolle, nicht ganz ernstzunehmende Präsentation brandaktueller Schwedter Probleme und Problemchen. Wir sehen uns.

Auftritte der Schwedter Stechäpfel sind:

Do., 11.6. Vorstellung im Altstadtquartier Schwedt (Open Air)
Die., 22.9. Vorstellung im intimen theater Schwedt der UBS
Do., 24.9. Vorstellung im intimen theater Schwedt der UBS
Fr., 2.10. Vorstellung in Schöneberg (Uckermark)
Sa., 10.10. Vorstellung im Berliner Tschechowtheater

Randberliner Landpartie mit Versen, Liedern, Szenen

fgfhTheater im Gutshaus Altlandsberg:

Randberliner Landpartie mit Versen, Liedern, Szenen
Wir zahlen keene Miete mehr, wir sind im Jrünen zu Haus!

Donnerstag, 4. Juni 2015, 18 Uhr (öffentl. Generalprobe)
Sonnabend, 6. Juni 2015, 19 Uhr; Sonntag, 7. Juni 2015, 16 Uhr
in der Schlosskirche Altlandsberg, Krummenseestraße 1
Eintritt frei. Spenden erbeten.

Platzreservierung unter 033438 15449

Mit dem Mundwerk voran und dem Herzen dabei

Vorfreude auf das Jubiläumsprogramm der Schwedter Stechäpfel

Der Endspurt läuft. Die Schwedter Stechäpfel befinden sich mitten in den finalen Proben für ihr neues Programm. Noch knapp vier Wochen trennen das Amateurkabarett von der Premiere ihrer Liebeserklärung an die Heimatstadt mit dem Titel „Bella bella bella mein Schwedt – so lang ich leb!“. Auch im Jahr ihres Geburtstages werden die Oderstadt und ihre Bewohner im Jubiläumsprogramm liebevoll auf den Arm genommen und gepiesackt, wird gestichelt, gespöttelt, gewitzelt und der Finger in die Wunden gelegt beziehungsweise auf die Baustellen und Problemzonen gezeigt.

In bewährter Manier wird die kleine und große Politik in humorvollen Szenen aus der Feder von Heike Schmidt auf die Bühne des intimen theaters gebracht. Die 13 Akteure hauchen ihnen den Charme und die Macken des typischen Schwedters ein. So finden sich Windräder, Müllverwertungsanlagen, die zum Himmel stinken, Polizeiwache und Rathaus, Fahrradwege und Skaterbahn im Rundumschlag wieder. Auch wenn alles bewusst überhöht und zugespitzt dargestellt wird, steckt darin ein ernster, manchmal bitterer Kern, eingebettet in satirischen Gesang.

Dank der Spende der Stadtsparkasse Schwedt, Fördergeldern der Stadt und Unterstützung durch die Uckermärkischen Bühnen geht die Arbeit der Laiendarsteller unter Leitung ihrer beliebten Chefin Heike Schmidt auch im sechsten Jahr ihres Bestehens weiter. Luise Magosch, die seit fünf Jahren dabei ist, schätzt insbesondere das Miteinander und soziale Eingebundensein in diese Gruppe unterschiedlichster Charaktere und das Schlüpfen in die verschiedenen Rollen. „Wir sind alle mit dem Herzen dabei und verzichten für die wöchentlichen Treffen auf manch andere Freizeitaktivität“ schwärmt sie. Davon zeugt auch das Beispiel von Brigitte Metzke, die vier Stunden ihres 65. Geburtstages in der Probe verbringt.

Wer sich um eine der begehrten Karten der sechs Aufführungen bemüht, erfährt unter anderem, was der Protzbischof aus Limburg in Schwedt treibt, kann sich auf ein Wiedersehen mit Familie Blaukötter und Frau Glotzmann am Strand von Mallorca freuen und erlebt eine Sonntagsvorlesung in der Klinik „Uckerland“.

Und weil die elf Damen und zwei Herren zwischen 55 und 74 Jahren zu Recht die Bezeichnung „Senioren“ ablehnen, sind sie jetzt folgerichtig ganz zeitgemäß im sozialen Netzwerk vertreten.

Premiere am 27. April 2015, 19.30 Uhr, intimes theater/ Weitere Vorstellungen unter www.facebook.com/stechaepfel.de