UNIATER Potsdam: Wiederaufnahme „Spam!“ in Berlin am 4.9.

(c) Sophie Roeder

1. Werbung als Abbild der Gesellschaft?

Werbung ist allgegenwärtig: Postwurfsendungen, Werbeplakate am Straßenrand, Flatscreens in U- und Straßenbahnen, Anzeigen in Tageszeitungen und Magazinen, Kino- und Fernsehspots oder Popup-Fenster auf der Startseite des Emailproviders des Vertrauens.

2. Spam

Die heftigste Form der Werbung ist der sogenannte „Spam“, der meist in Form von unerwünschten, massenhaft versendeten Emails auftritt. Gibt es noch Menschen, die auf Spam hereinfallen? Stehen hinter den Mails, Video- und Soundclips überhaupt noch reale Personen, oder hat sich das Generieren und Versenden längst verselbstständigt?

3. Spam als Textgrundlage für eine Stückentwicklung?

Was, wenn man die Werbetexte ernst nimmt und sie behandelt wie ein dadaistisches Gedicht? Ist es möglich, Spam in sinnvolle Rede und Gegenrede zu verwandeln? Kann man aus dem Abfall („Junkmail“) einer Gesellschaft Rückschlüsse auf ihren Ist-Zustand ziehen?

Diesen Fragen will das Projekt „Spam!“ durch die theatrale Bearbeitung aktueller Spam-Werbetexte nachgehen…

Am 4.9. um 20 Uhr im theaterforum kreuzberg (www.tfk-berlin.de) heißt es wieder: Sei dabei, spam dich frei! Infos: http://uniater.jimdo.com/theater Videotrailer: http://vimeo.com/102059762

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