Theater trifft Facebook – Startschuss im Januar

bdat-logoPartizipation und interkultureller Dialog mittels social media

Was passiert, wenn Theater als ältestes soziales Medium auf Facebook trifft? Wie kann sich ein Theaterprojekt interaktiv im social-media-Raum entwickeln? Wie werden die partizipativen Möglichkeiten wahrgenommen und auf welche Weise können sie die Entwicklung eines Theaterprozesses beeinflussen? Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) startet via facebook ein Modellprojekt mit drei Jugendtheatergruppen aus verschiedenen Städten, das diesen Fragestellungen unter dem Motto „Weggehen-Dableiben“ nachgeht. Am Ende dieses Projektes, das unter der Leitung von Stephan Schnell (BDAT-Bildungsreferent) und Dr. Özge Tomruk (Theaterwissenschaftlerin/-pädagogin) in Kooperation mit dem Mime-Centrum durchgeführt und filmisch dokumentiert wird, steht eine gemeinsame öffentliche theatrale Präsentation.

Beteiligt sind Jugendliche der Theatergruppe „Stage Divers(e)“ aus Esslingen unter der Leitung von Babette Ulmer, Schülerinnen und Schüler aus Berlin-Spandau und Berlin Kreuzberg unter der Leitung von Jana Lose sowie eine weitere Gruppe Jugendlicher aus Hannover und Delmenhorst, geleitet von Lilian Martinez. Unter dem Motto „Weggehen – Dableiben“, eine Frage, die gerade für junge Menschen von essentieller Bedeutung ist, werden die drei Gruppen zunächst unabhängig voneinander zu ihren Ideen und Vorstellungen theatral arbeiten. Projektbegleitend wird bei Facebook ein gemeinsamer Kommunikationsraum eingerichtet. So können Interessierte auch außerhalb der Projektgruppen den Verlauf beobachten und eigene Kommentare, Ideen und Gedanken einbringen.

Offizieller Startschuss bei facebook ist der 6. Januar, 15 Uhr.  Ende Januar treffen sich die Jugendlichen zu einer gemeinsamen Workshopwoche, um sich kennen zu lernen und inhaltliche und künstlerisch-ästhetische Grundlagen abzustimmen. Die weitere Arbeit wird dann in den jeweiligen Gruppen vor Ort fortgeführt, der gemeinsame Austausch über den Prozess erfolgt via social media.

Bis zur öffentlichen Präsentation, die im September 2013 geplant ist, werden die Teilnehmer zudem zwei weitere gemeinsame Workshops absolvieren.

Was dabei herauskommen wird, dessen ist sich Stephan Schnell (BDAT) als Projektleiter nicht sicher: „Es ist ein ergebnisoffener Prozess, den wir begleiten und auf dessen Verlauf und Resultate wir sehr gespannt sind.“

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